Splatterfilm- Gefeuert wegen blutgeilem Heidi

Die Polizei, dein Freund und Filmkritiker: Ein Sicherheitsangestellter des Flughafens wird entlassen, weil er an einem Drehbuch schreibt. Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein Zürcher Polizeikorps mit Kunst schwertut.

Sehr frei nach Johanna Spyri kämpft «Mad Heidi» gegen die faschistische Schweiz eines Käsemilliardärs – Szene aus dem Promotrailer.

Die Macher von «Mad Heidi» hätten es als Mediencoup nicht besser planen können: Wie man im April diversen Berichten entnehmen konnte, entlässt die Kapo Zürich den Sicherheitsangestellten Gregory Widmer wegen seiner Beteiligung am satirischen Spielfilm fristlos. Heidi lehnt sich im Film gegen eine faschistisch-dystopische Schweiz auf, die von einem Käsemilliardär beherrscht wird und wo die Morgenstern-Miliz in SS-Uniformen die Grenze vor MigrantInnen schützt (siehe WOZ Nr. 28/2017).

Kurios daran: Den Film gibt es noch gar nicht. Von dem laut Eigenwerbung «ersten Swissploitation-Film» existiert erst ein überdrehter Trailer, in dem mit Fondue gefoltert und Toblerone in Kehlen gerammt wird, während Max Rüdlinger als…..

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