Russiagate war eine Kampagne gegen die Wahrheit und die unabhängigen Medien

Die großen Internetplattformen und Mainstream-Medien benutzten die russische Verschwörungstheorie als Vorwand, um den Einfluss unabhängiger Medien zu minimieren und akzeptables Denken unter dem Deckmantel von “Fake News” zu definieren. Nun da es sich als falsch erwiesen hat, muss dies unsere gemeinsame Erinnerung daran sein, wer der wahre Feind ist.

Bild spiked-online.com

Vor nicht allzu langer Zeit wachten die Massen dank dem Internet auf und realisierten auf Grund der alternativen und freien Medien die mediale Unehrlichkeit, Propaganda und die Agenden die dahinter agierten.

Eine vernünftige Marke des kritischen Denkens prägten die Internet-Gemeinschaft, die sich gegen illegale ausländische Interventionen, Vetternwirtschaft, Korruption, Medientäuschung und ihre Knechtschaft gegenüber Regierung und Unternehmen wandten. Dadurch entstand eine Reaktionsrate zwischen einem Anspruch und seiner Exposition und schrumpfte oder machte eine bestimmte Bedrohungen zunichte.

Die Entscheidung im Jahr 2003, unter dem Vorwand, dass Saddam Hussein “Massenvernichtungswaffen” besitzt, in den Irak ein zu marschieren, wäre auf weitaus mehr Skepsis gestoßen, wenn die Intervention im Zeitalter von Facebook, YouTube und Twitter stattgefunden hätte. Die Internetplattformen existierten bereits, waren aber noch nicht so stark mit den freien Medien in den Vordergrund gerückt. Im Gegensatz dazu waren auf dem Höhepunkt des syrischen Konflikts weitaus mehr alternative Stimmen zu hören, die zu einer weitaus geringeren öffentlichen Unterstützung beitrugen.

Die “Massenvernichtungswaffen” dieser Generation kamen jedoch in Form einer angeblichen russischen Einmischung in die US-Wahlen, die von eben diesen Medien angetrieben wurde. Es ist ihnen gelungen, neue Schlachtlinien zu ziehen und einen anderen Weg zu finden, um uns miteinander kämpfen zu lassen und gleichzeitig das Spektrum der Debatten ein zu grenzen.

Führende Internetplattformen und Mainstream-Medien haben im Wesentlichen mit der Kampagne der Demokratischen Partei 2016 zusammengearbeitet, aber nachdem es ihnen nicht gelungen war Hillary Clinton ins Weißen Haus zu bringen, wollten sie die freie Meinungsäußerung einschränken und den Einfluss unabhängiger Stimmen unter dem Deckmantel von “falschen Nachrichten kurz Fake-News” und ausländischer Einmischung minimieren.

Googles Muttergesellschaft, Alphabet, war mit über 1,6 Millionen Dollar der größte Unterstützer bei der Hillary Clinton-Kampagne. Sein Besitzer, Eric Schmidt, nutzte seine Macht im Silicon Valley, um eine Einflussquelle für Hillarys Wahl zu schaffen, und traf sich mehrmals mit ihrem Wahlkampfleiter John Podesta.

Sechs Tage nachdem Donald Trump gewonnen hatte, kündigte Google zusammen mit Facebook und Twitter an, dass sie mit der Umsetzung von Zensurpraktiken gegen Nachrichtenseiten beginnen würden, die sie für irreführend hielten. Ein neuer Algorithmus, der auf “Fake-News” abzielt, reduzierte drastisch die Zugriffszahlen zu vielen unabhängigen Nachrichten- und Interessenvertretungsseiten mit solchen wie Democracy Now und WikiLeaks, die massive Rückgänge aus der Google-Suche verzeichnen.

Facebook, das die Clinton-Kampagne mit 478.466 Dollar finanzierte, leitet sofort nach Trumps Sieg eine neue Strategie ein, um gegen “Fake-News” vorzugehen, indem sie “unabhängige” Faktenprüfer einsetzte, die alle zufällig die gleiche politische Loyalität hatten. Unter ihnen war der Atlantic Council, eine von den Regierungen der USA, Großbritanniens und der VAE finanzierte Gruppe, sowie das Rüstungsunternehmen Lockheed Martin und andere Sponsoren von Unternehmen. Im Oktober 2018 wurden über 500 politische Seiten bereinigt, viele mit Millionen von Lesern wie dem Free Thought Project (3,1 Millionen Zuschauer), The Antimedia (2,1 Millionen) und Police the Police (1,9 Millionen), was beweist, dass es sich um eine Kampagne handelte, die weit über das Verbot von ausschließlich umstrittenen Figuren wie Alex Jones hinausging, was nicht akzeptabel war.

Es wurde versucht, das Internet auf der Grundlage zu überarbeiten, dass alternative Medien nicht vertrauenswürdig sind und dass die Lücke von der zuverlässigen alten Garde des Mainstreams geschlossen werden muss. Die Erzählung über die “Russische Einmischung” wurde ab 2016 von angeblichen Branchenführern und einst angesehenen Unternehmen wie der New York Times, CNN und der Washington Post unbegrenzt ausgestrahlt und propagiert. Die offizielle Erzählung wurde schnell zur einzigen Erzählung.

Die größte Ironie der Kampagne gegen “Fake-News” ist, dass sie auf die größten “Fake-News”-Geschichte von allen aufgebaut wurde.

Die Bestätigung, dass Müller keine Absprache gefunden hat, muss als Weckruf erfolgen, als Erinnerung daran, dass wir es nicht zulassen dürfen, dass panische Technologie- und Medienunternehmen die alternativen Medien zum Schweigen bringen. Wir haben zu viel zu verlieren.

Die nächste Welle der Propaganda wird in Kürze unter einer anderen Verkleidung zurückkehren. Es bleibt abzuwarten, ob wir den neuesten Fake als Erinnerung nutzen, um wachsamer zu sein, oder ob wir weiterhin weiter in unsere alten Wege abrutschen.

Media approach to Russiagate a wakeup call

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