Hilferuf aus Caracas

Venezuelas Regierung warnt: US-Sanktionen bringen Leben von Kindern in Gefahr. Behandlungen im Ausland verhindert

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Zum Abschluss einer Reise durch mehrere Staaten Lateinamerikas hat US-Außenminister Michael Pompeo am Sonntag (Ortszeit) zusammen mit Kolumbiens Staatschef Iván Duque die Grenze zu Venezuela besucht. »Herr Maduro, öffnen Sie diese Brücke, öffnen Sie diese Grenze«, forderte er in Cúcuta pathetisch. Unweit der seit Ende Februar geschlossenen Übergänge lagern nach Angaben der Deutschen Presseagentur »viele Tonnen Hilfsgüter für die notleidende venezolanische Bevölkerung«. Bislang weigere sich Venezuelas Präsident Nicolás Maduro allerdings, die Lieferungen ins Land zu lassen, so die Agentur weiter. Tatsächlich aber weigern sich Kolumbien und die USA, die Waren wie üblich an der Grenze durch die venezolanischen Behörden kontrollieren zu lassen. »Kolumbien und die Vereinigten Staaten wollen eine bessere Zukunft für die Venezolaner«, behauptete Pompeo statt dessen. »Wir stehen an eurer Seite, um die Diktatur zu Fall zu bringen.«

Die von Washington und Bogotá betriebene Politik verschärft die Lage in dem….

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