Ein Haufen Katzenscheiße

Jetzt wurde also Julian Assange aus seinem Zufluchtsort in der Londoner Botschaft in Ecuador gezerrt, weil er das Katzenklo nicht gereinigt hat. Hast du schon mal ein Katzenklo gereinigt? So wie wir es immer getan haben, war es, eine Zeitung – z.B. die New York Times – auf dem Boden auszubreiten, die gebrauchte Katzenstreu auf sie zu schütten, sie schön einzuwickeln und in den Müll zu werfen.

Es war interessant, in der New York Times die Kommentare zu dieser Geschichte über die Verhaftung von Assange zu lesen: Times-Leser präsentierten sich einheitlich als ein Lynchmob, der Mr. Assanges Blut sehen will. So viel zum Geist des Liberalismus und der Alten Grauen Dame (die NYT), die vor so vielen Jahren die von Daniel Ellsberg gestohlenen Pentagon-Papiere veröffentlicht hatte. Liest man zwischen den Zeilen dieser einst ehrwürdigen Zeitung – womit ich meine, ihre tendenziösen Nachrichten zu erkennen – dann kann man zu dem Schluss kommen, dass sich die Times heute tatsächlich gegen die Pressefreiheit ausgesprochen hat. Eine seltsame Haltung, die aber im Einklang mit dem neo-jakobinischen Zeitgeist im “blauen” Amerika steht. (Anm.d.Ü.: „blau“ steht für die Demokratische Partei)

Wie auch immer, wie soll man erwarten, dass Herr Assange das Katzenklo…..

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