Fall Assange zeigt, Medien sind Huren und Verräter

Julian Assange und Wikileaks haben genau das gemacht, was die Medien als “vierte Gewalt” im Staat eigentlich tun sollten, nämlich, die Korruption und Verbrechen des Staates aufzuzeigen. Es gab mal Zeiten, da haben die Medien das getan, aber diese sind schon lange vorbei. Ich erinnere an “Die Spiegel-Affäre 1962“, oder an die Veröffentlichung der “Pentagon-Papiere 1971” durch die New York Times, oder die Aufdeckung der “Watergate-Affäre 1974″ durch die Washington Post.

Spätestens seit 9/11 und seitdem sie “ins Bett” mit dem US-Militär in die Angriffskriege gingen, sind die Medien gehorsame Propagandisten des Staates geworden, sind die Public-Relations- und Presseabteilung der Verbrecher an der Macht. Die Profijournalisten von heute sollten sich in den Boden schämen, haben ihren Berufsehre aufgegeben und damit ihre Leser und Zuschauer verraten.

Die Berichterstattung über die Verhaftung von Julian Assange ist der Beweis dafür, ein Berufskollege der bestraft wird, weil er als Journalist…..

Kommentare sind geschlossen.