Whistleblower: Kinder im alter von 3 Jahren einer Geschlechtsumwandlung unterzogen

In Klinik arbeitende Whistleblower, die sogar drei Jahre alte Kinder einer Geschlechtsumwandlung unterzogen und kündigten fordern ein Ende der „unregulierten Lebendexperimente an Kindern“

Fünf Mitarbeiter der einzigen britischen NHS Klinik für Geschlechtsumwandlungen, die als Whistleblower über die Zustände dort berichten, haben ihre Stellen gekündigt, weil dort sogar bei drei Jahre alten Kindern unnötige Geschlechtsumwandlungen durchgeführt wurden.

Ihre Sorge gilt dabei vor allem Kindern, bei denen fälschlicherweise eine Geschlechtsdysphorie diagnostiziert wurde, die in der „Gender Identity Development Service (GIDS) Clinic“ aber trotzdem in Behandlung kamen.

Sie befürchten, dass einige der mit ihrer sexuellen Natur hadernden homosexuellen Kinder in Wahrheit nicht wirklich transsexuell sind.

Die Spezialisten gehen auch davon aus, dass einige der Jugendlichen nur infolge von Mobbing dorthin überwiesen wurden und dort unter Druck zustimmten, sich einer Geschlechtsumwandlung zu unterziehen.

Alle fünf ehemaligen Mitarbeiter waren verantwortlich für die Entscheidung, ob Jugendliche Hormonblocker erhalten sollten, um ihre Geschlechtsentwicklung vor Eintritt der Pubertät zu stoppen.

Gender Identity Development Service (GIDS) clinic in London. Five workers quit over concerns about the number of children being given gender change treatment

Im Alter von 16 Jahren folgt bei dieser Prozedur dann die Verabreichung von Geschlechtshormonen jenen Geschlechts, in das sie sich entwickeln möchten.

Bislang haben in den letzten drei Jahren mindestens 18 Mitarbeiter die umstrittene Klinik verlassen und dabei moniert, dass die Diagnose der Patienten im Kindesalter nicht rigoros genug ist.

Einer der fünf nun an die Öffentlichkeit gegangenen ehemaligen Mitarbeiter sagte sogar, dass viele andere nur deshalb noch immer in der Klinik arbeiten, weil sie so verhindern können, dass immer mehr Kinder einer Umwandlung unterzogen werden.

In den letzten Jahren sind die Überweisungen an die Klinik stetig angestiegen, wobei es im Jahr 2010 noch 94 waren und die Zahl im letzten Jahr auf 2.519 stieg, wobei der jüngste Patient in Behandlung erst drei Jahre alt ist.

Einer der Ärzte sagte: „Was mich in den letzten beiden Jahren weitermachen ließ war das Gefühl, dass es eine große Anzahl von Kindern dort gibt, die in Gefahr sind.“

„Ich war da, um die Kinder vor Schäden zu schützen.“

Experten befürchten, dass die Behandlungen durchgeführt werden, ohne davor die genauen Ursachen für die geschlechtliche Verwirrung der Kinder zu ergründen.

The Tavistock Gender Identity Development Clinic in north London has an 'inability to stand up to pressure' from campaigners and parents demanding fast-track transitions, its own clinicians have said in February

Ein Oxford-Professor sagte dazu, dass es sich bei den Behandlungen um „unregulierte Lebendexperimente an Kindern“ handele, wobei die Diagnosen teilweise komplett ohne Begründung erstellt wurden.

Carl Heneghan, Direktor des Zentrums für evidenzbasierte Medizin an der Oxford Universität sagte: „Angesichts des Mangels an Beweisen haben wir es bei der ‘Off-Label’ Verabreichung von Medikamenten (also die Verabreichung eines Medikaments, für dessen Einsatz es nicht vorgesehen ist) in der geschlechtsspezifischen Dysphoriebehandlung mehr oder weniger mit einem unregulierten Lebensexperiment an Kindern zu tun“.

Die GIDS Klinik wies diese Vorwürfe zurück und bestand darauf, dass bei dieser Art von komplexen Fällen sorgfältige Diagnosen gestellt werden.

Ein Sprecher sagte: „Gerade in den letzten Jahren ist die Zahl der jungen Menschen, die weltweit eine spezielle Behandlung erhalten dramatisch angestiegen.“

„Davor waren die Zahlen niedrig, weshalb es schwierig war, ausreichende Beweise für eine vollständige Bewertung der Behandlungspfade zu sammeln.“

„Wir und andere spezialisierte Dienste weltweit forschen aktiv, um die Eigenschaften und Bedürfnisse junger Menschen besser zu verstehen, die sich in einer spezialisierten Behandlung befinden.“

Im Februar bereits warnten die Ärzte der Klinik für Geschlechteridentität, dass junge Patienten durch Lobbygruppen und aufdringliche Eltern „Langzeitschäden“ erleiden könnten.

In einem Bericht dazu heißt es, dass einige Kinder eine transsexuelle Identität „als Lösung für andere Probleme wie Kindesmissbrauch in der Familie, Trauer, Homophobie und eine sehr signifikante Häufigkeit von Autismus sehen“.

Der Bericht besagt, dass viele Kinder, die ihre Identität in Frage stellen „über das Internet lernten, welche Antworten sie für die richtige Diagnose geben müssen, oder gar von ihren Eltern oder Freunden genau gezeigt bekommen, was sie sagen sollen“.

Der Psychoanalytiker und ehemalige GIDS Klinikleiter Dr. Marcus Evans trat im Februar zurück, weil die Ärzte bei der Behandlung der Kinder nach „schnellen Lösungen“ suchten und dabei zu oft zur Geschlechtsumwandlung griffen.

Im vergangenen November wurde dem Zentrum in einem Schreiben der Eltern vorgeworfen, junge Menschen ohne eingehende Prüfung in die Geschlechtsumwandlung zu treiben.

End the transgender ‘unregulated live experiment on children’ say whistleblowing workers who have quit clinic treating patients as young as THREE

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