Neue Schlacht um Tripolis: Voraussetzungen und Aussichten

Seit der Intervention der NATO im Jahr 2011 herrscht in Libyen ein beständiges Chaos. Nach dem Sturz der Regierung von Muammar al-Gaddafi ist das Land in die Hände von sich gegenseitig bekämpfenden, bewaffneten Gruppen, von denen viele mit radikal-islamistischen Gruppen verbunden sind. Erst haben die Al-Qaida und später der ISIS ihre Präsenz in dem Land gefestigt und ausgebaut. Die dort ausgebrochene humanitäre Krise hat nie ein Ende gefunden. Ein hohes Maß an Gewalt, Verbrechen und ungelösten humanitären Fragen haben Libyen zu einem der Hauptdrehkreuze für Waffen-, Drogen- und selbst Menschenhandel werden lassen. Eine große Anzahl der nach Europa flüchtenden Menschen benutzen Libyen als Transferstelle.

Die Nato hat nur minimale Bemühungen an den Tag gelegt, um diese Situation…..

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