Nato-Uranbomben als Genozidwaffe: Extrem hohe Krebsrate in Serbien

Untersuchung der Folgen der NATO-Bombenangriffe gegen Jugoslawien (Archiv)© AP Photo / Visar Kryeziu

Die Luftangriffe der Nato auf Serbien dauerten vom 24. März bis 10. Juni 1999. Nach Einschätzungen der serbischen Behörden wurden dabei rund 2500 Menschen getötet, darunter 89 Kinder, 12.500 wurden verletzt. Die Leiterin der Abteilung für Neuroonkologie des Klinischen Zentrums Serbiens, Danica Grujicic, spricht über die gesundheitlichen Folgen.

Wie läuft die Arbeit der Kommission bei der serbischen Regierung für die Folgen der Nato-Angriffe?

Anfang Juni des vergangenen Jahres wurde bei der serbischen Regierung ein Koordinierungsgremium für die Untersuchung der Folgen der Bombenangriffe gebildet. Den Vertrag über seine Einrichtung haben vier Ministerien unterzeichnet – Verteidigungs-, Gesundheits-, Umwelt- und Bildungsministerium.

Das Projekt hätte von Umweltminister Goran Trivan geleitet werden sollen, doch bislang wurde de facto nichts unternommen. Die Nato führte einen Genozid durch, sie bombardierte bewusst alle Objekte, die als umweltschädlich markiert wurden. Wenn ein solches Objekt vernichtet……

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