Nach dem Folterlager

Gefangenen auf dem US-Militärstützpunkt Guantanamo werden auch nach Freilassung ihre Rechte verwehrt

RTX2P2D4.jpgREUTERS/Lucas Jackson

Die US-Initiative »Close Guantanamo« beantwortete jüngst die von ihr aufgeworfene Frage, wann »ein freier Mensch kein freier Mensch« mehr sei, mit der Feststellung: Wenn es sich um einen aus dem US-Folterlager Guantanamo Bay entlassenen Gefangenen handele. Der britische Journalist Andy Worthington, Mitbegründer der Initiative, bezog sich damit auf die Situation des Mauretaniers Mohamedou Ould Slahi, der im Oktober 2016 nach fast 15 Jahren Internierung in Guantanamo in sein Heimatland überstellt worden war.

Nur einen Tag nach seiner Rückkehr in die Hauptstadt Nouakchott erklärten die mauretanischen Sicherheitsbehörden Slahi, er dürfe zwei Jahre nicht reisen und werde seinen Reisepass erst danach erhalten. Obwohl er inzwischen ein….

Kommentare sind geschlossen.