Eltern wird das Sorgerecht entzogen weil sie ihrer 15 Jahren alte Tochter die Geschlechtsumwandlung verweigern

Ein 15 Jahre altes Mädchen wurde in eine Pfegeeinrichtung verbracht, nachdem sie ihren Lehrern sagte, dass sich ihre Eltern weigerten, ihre Entscheidung für eine Geschlechtsumwandlung zu unterstützen.

The 15-year-old, who cannot be identified, complained to the school that her parent were refusing to support her decision to change gender (Stock photo)

Die Familie wurde vom stellvertretenden Schulleiter der Schule darüber informiert, dass er „nicht in der Lage sei, einzugreifen“ und nichts dagegen tun kann, dass die Eltern ihre „geliebte“ Tochter verlieren.

Das folgende teilte er ihnen mit: „Ich weiß, dass sie kein Junge ist, allerdings hat sie sich selbst als solcher definiert und daher sind mir die Hände gebunden.“

Der Fall wurde unter anderem von Professorin Michele Moore als warnendes Beispiel genannt vor der Entwicklung, wonach Kinder in der Schule ein anderes Geschlecht annehmen dürfen und gegen die Zustimmung der Eltern in Pflege genommen werden, um eine Umwandlung vorzunehmen.

Die Professorin drückte ihre Besorgnis aus über die komplette Abwesenheit einer „vernünftigen“ Diskussion in Fällen, wo Kinder sich selbst als dem anderen Geschlecht zugehörig „identifizieren“.

Besonders besorgniserregend ist, dass Eltern, Lehrer und Ärzte die Entscheidung der Kinder nicht in Frage stellen können, weil sie befürchten müssen, als „transphobisch“ hingestellt zu werden, so die Expertin für integrative Bildung und Behindertenfragen.

Von einer anderen Familie erfuhr die Professorin, dass die Eltern vom Geschlechterwechsel der Tochter, die sich an der Schule als Junge registrieren ließ, erst bei einem Elternabend erfuhren.

Anfang dieser Woche wurde dazu bekannt, dass im vergangenen Jahr mindestens drei Kinder aus ihren Familien genommen und in Pflege gegeben wurden, weil ihre Eltern Einspruch dagegen erhoben hatten, dass sie das Geschlecht wechseln.

Sozialarbeiter der Hillingdon Gemeinde im Westen Londons sagten, dass sie nach derartigen innerfamiliären Streitfällen zwei Kinder in Pflegefamilien untergebracht hätten, während das ebenfalls im Westen Londons gelegene Ealing mitteilte, dass dort aus diesem Grund „weniger als fünf“ Kinder in Pflegeeinrichtungen kamen. Die zuständige Behörde verweigerte allerdings eine Auskunft über die genaue Zahl.

Die 50 Jahre alte transsexuelle Naturwissenschaftslehrerin Debbie Hayton sagte zum Thema: „Geschichten wie diese geben Anlass zur Sorge, dass Hunderte von Kinder zu einer unangemessenen und unnötigen Behandlungen gedrängt werden, und die sie später bereuen und wieder abbrechen – etwas, das nur selten ohne psychologische Probleme und möglicherweise lebenslange Unfruchtbarkeit einhergeht.“

Es gibt auch die Sorge, dass viele dieser Kinder an psychischen Problemen leiden, die nicht mit der Geschlechtsumwandlung im Zusammenhang stehen und damit auch nicht dadurch gelöst werden können. Professorin Moore meint dazu, dass die Zahl der sich zu Transsexuellen erklärenden Mädchen in den letzten zehn Jahren um 4.500 Prozent angestiegen sei.

Die Debatte über die Gründe für diesen extremen Anstieg allerdings wurde von Transsexuellenaktivisten und Wohltätigkeitsorganisationen unterdrückt, obwohl wie sie sagt, das Risiko besteht, dass sich viele Kinder nur aus Gruppendruck zu einem Geschlechterwechsel entschließen und nicht, weil sie sich so empfinden.

Seit letztem Jahr wurde durch das staatliche Gesundheitssystem NHS dazu ein Verbot für Lehrer, Gesundheitspersonal und Hausärzte auferlegt, nach den Gründen zu fragen oder nachzuforschen, warum ein Kind das Geschlecht wechseln möchte – nach der neuen Regelung dürfen sie den Geschlechterwechsel nur noch bestätigen – wobei Verstöße gegen dieses Verbot einer „Konversionstherapie“ mit scharfen beruflichen Strafen belegt sind.

Auf der anderen Seite meint Susie Green von der Transsexuellenorganisation Mermaids, die sich der Unterstützung von transsexuellen Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien verschrieben hat: „Die Jugendlichen, die sich an uns wenden sind keineswegs verwirrt hinsichtlich ihres Geschlechts.“

Die Kinder drücken es sehr deutlich aus: ‚Das ist es, wer ich bin.‘ In Wirklichkeit sind die Zahlen für Geschlechterwechsel sehr wahrscheinlich auch nicht angestiegen. Vielmehr werden sich immer Menschen zu einem früheren Zeitpunkt darüber bewusst, was sie wirklich sind und daher suchen immer mehr Menschen um Hilfe.“

Girl, 15, who identifies as a boy is taken from her family and put into care after telling teachers her parents ‘didn’t want her changing sex’

Kommentare sind geschlossen.