Mr. MAGA und das Ende der westlichen Zivilisation

Die wahre Geburtstunde der westlichen Zivilisation

Den Menschen im Westen wird beigebracht, dass die Ursprünge ihrer Zivilisation im alten Rom und/oder Griechenland liegen. Dies ist mehr Selbstverherrlichung als ernsthafte historische Forschung. Während es wahr ist, dass die Stadt Rom 410 n.Chr. geplündert wurde, so dauerte die christlich-römische Zivilisation im Osten weitere 1000 Jahre bis zum Jahr 1453. Die wahren Wurzeln dessen, was wir heute die westliche Zivilisation nennen, sind auf die folgenden Zeiträume zurückzuführen:

Die ältesten (theoretischen) Wurzeln: Das frühe merowingische Königreich (481–751) und das karolingische Reich (751-843).

Die prägenden Wurzeln: Das sogenannte „Heilige Römische Reich“ (800-1806), das nur dem Namen nach „Römisch“ war (dieser Begriff tauchte erst im 13. Jahrhundert auf; im Französischen wird es genauer als „Saint-Empire romain germanique“ bezeichnet, aber eigentlich sollte es „Germanisches Reich“ genannt werden, da es weder „Römisch“ noch „Heilig“ war).

Die modernen (ideologischen) Wurzeln: die Renaissance, die französische Revolution, Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg, Kalter Krieg.

Aber in der Praxis kann man sagen, dass die westliche Zivilisation aus dem Mittelalter (5. bis 15. Jahrhundert) oder, noch besser, aus der Zeit der Kreuzzüge (1095-1410) entstanden ist. Weit davon entfernt, der Erbe des Römischen Reiches zu sein, ist das AngloZionistische Reich ein direkter Nachkomme der Franken und der Zivilisation, die sie im Westen auf den Ruinen des Christlichen Römischen Reiches aufgebaut haben. Wenn Muslime heute von “westlichen Kreuzrittern” sprechen, so haben sie absolut recht. Der einzige Unterschied zwischen den ursprünglichen….

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