USA – Eine “Supermacht” muss sparen und sich zurückziehen!

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Viele Jahrzehnte hatte man das Gefühl, dass für die “Supermacht” USA keine mathematischen, wirtschaftlich, ökonomischen (geschweige militärischen) Regeln und Grenzen gelten, und sie aus ihrer immer übermächtiger werdenden Machtposition basierend auf Neuschulden immer weiter grenzlos auf Kosten anderer (siehe US-Handelsbilanzdefizit) expandieren können. Doch dem ist nicht so. Zwar sind die USA auch heute noch sehr mächtig und sehr einflussreich, sowohl wirtschaftlich als auch militärisch – jedoch schwindet diese Machtposition der USA in den 10 letzten Jahren – von Jahr zu Jahr. Die USA haben ihren Zenit als letzte verbliebene “Supermacht” unlängst erreicht – und befinden sich ab nun schrittweise und gezwungenermaßen auf dem politischen, geopolitischen, wirtschaftlichen und geoökonomischen Rückzug. Die Frage bleibt – wie weit und mit welchen Folgen für den Rest der Welt.

N-tv: “Die Regierung von US-Präsident Donald Trump plant die Schließung von zahlreichen Büros der Einwanderungs – und Ausländerbehörde. Damit sollen Millionen Dollar gespart werden. (Gespart werden!) Das US-Heimatschutzministerium plant die Schließung von 23 Büros der Einwanderungs- & Ausländerbehörde USCIS weltweit. Mit dem Schritt sollen Millionen Dollar eingespart werden, sagte USCIS-Sprecherin Jessica Collins in einer Stellungnahme an US-Medien. Die Aufgaben der Einwanderungsbehörde würden von Büros innerhalb der USA sowie von US-Botschaften und Konsulaten im Ausland übernommen.”

Quelle-3 & 4: Der US-Star-Investor Jeff Grundlach, der Geld & “Assets” im Wert von über 120 Milliarden Dollar verwaltet – befürchtet in den kommenden Monaten eine Rezession in den USA – aufgrund der das US-Staatsbudget-Defizit von derzeit 870 Milliarden Dollar (pro Jahr wohlgemerkt!) auf bis zu 2.600 Milliarden Dollar pro Jahr steigen werde. Zudem steigt die jährliche Zinslast für die US-Staatsschulden, die bereits 22.100 Milliarden Dollar betragen. Ein Negativrekord, von Jahr zu Jahr. Die USA zahlen aus dem Staatsbudget aktuell rund 450 Milliarden Dollar pro Jahr an Zinsen (Tilgung nicht miteinberechnet!) – um die besagten 22.100 Milliarden Dollar an US-Staatsschulden zu bedienen. Doch diese vergleichsweise “niedrige” Zinslast konnten die USA nur aufgrund der mehrjährigen “Nullzinses” und heute aufgrund der niedrigen Zinsen – halten. Die USA werden im nächsten Jahr 2020 bereits ca. 500 Milliarden Dollar an Zinsen (ohne Tilgung) zahlen müssen – und im Jahr 2030 bereits 1.200 Milliarden Dollar pro Jahr, mit weiterhin steigender Tendenz – und das ohne Miteinberechnung einer Rezession oder der Notwendigkeit von Zinssteigerungen in Richtung historischer Niveaus.

Quellen: 1,2,3,4

Via Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine

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