Die Iden und die Tiden

So wie man von Präsidenten erwartet, dass sie präsidial agieren, so erwartet man von den Vorsitzenden der Federal Reserve, dass sie wie ein Orakel sprechen – wie ein halb übernatürliches Wesen, das ab und an aus einer Höhle mit mathematischen Geheimnissen kriecht, um voller Zuversicht kryptische Dinge über die Mysterien der Wirtschaft zu äußern. Und so hat man also Jerome Powell zur CBS-Sendung 60 Minutes herangekarrt, wie einen alten Holzindianer auf einem Antikmarkt, so schön geschnitzt und farbig verziert, dass man fast geglaubt hätte, er würde etwas sagen.

Vielleicht war es eine Halluzination, aber ich hörte ihn sagen, dass „die Wirtschaft in einer guten Verfassung sei“, und dass „die Aussichten günstig sind“. Hab’s……

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