U.S. Militär stiehlt Tonnen von Gold, das es von ISIS in Syrien und Irak erbeutet hat

„Der islamische Staat ist besessen von Gold „, berichtete CNN Ende 2015:

„Der islamische Staat ist versessen auf die Weltherrschaft – und auf eine Rückkehr zu echten Goldmünzen.“

Als ISIS im vergangenen Jahr die zweitgrößte Stadt des Irak einnahm, stahl sie fast 450 Millionen Dollar aus der Zentralbank Mosuls. Dazu gehörten unbekannte, riesige Mengen an Goldbarren, so die International Business Times und mehrere Militärexperten, die ISIS im Auge behalten.

ISIS glaubt, dass das derzeitige System des Papiergeldes der Weltwirtschaft eine Katastrophe ist. Ein von der ISIS-Propagandaeinheit produziertes Video erklärt dies in einem fünfminütigen Online-Video namens „Dark Rise of Banknotes and The Return of the Gold Dinar„.

Im Video verurteilen sie den Aufstieg von Banknoten wie dem US-Dollar, der mit „reiner Golddeckung“ begann und heute „ein wertloses Stück Papier“ ist.

Wow. Was für ein Haufen Verrückter. Wer würde jemals den Wert und Nutzen von US-Dollar in Frage stellen?

Rhetorisch.

Also, was passiert jetzt mit dem ganzen Gold?

US-Streitkräfte sollen Tonnen von Gold aus ehemals von ISIS beherrschten Gebieten in Syrien in die USA transferieren.

Laut der kurdischen Nachrichtenagentur Bas transferierten die USA etwa 50 Tonnen Gold aus den von ISIS beherrschten Gebieten in der Provinz Deir Ezzor. Der Bericht besagt, dass das Gold aus Syrien über die US-Militärbasis in Ayn al-Arab abtransportiert wurde. Ein Teil davon wurde angeblich mit den Kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG) geteilt, die den Kern der von den USA unterstützten syrischen demokratischen Kräfte (SDF) bilden.

Unabhängig davon behauptete die syrische staatliche Nachrichtenagentur SANA, dass die US-Streitkräfte große Kisten mit dem ISIS-Goldschatz aus der Region al-Dashisheh im Süden von Hasaka abtransportiert hätten.

Die in Großbritannien ansässige syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) behauptete, dass ISIS-Mitglieder im Euphrattal etwa 40 Tonnen Gold besitzen, das verwendet wird, um sich sicheres Geleit aus dem von US-gestützten Kräften belagerten Gebiet zu erkaufen. SOHR behauptete, dass der SDF und die von den USA geführte Koalition „absichtlich“ das von ISIS gehaltene Gebiet nicht angreifen, um sie zu zwingen, ihren Schatz herauszugeben.

Am 28. Februar bestätigte die SDF, dass ISIS 24 SDF-Mitglieder freigelassen hat, die in den vorangegangenen Schlachten von der Terrorgruppe gefangen genommen wurden. Die von den USA unterstützte Truppe bestätigte auch, dass sie ihre Anti-ISIS-Operation unterbrochen hätte, indem behauptet wurde, dies tue man, um zivile Opfer zu vermeiden.

Berichten zufolge haben sich in den letzten Tagen gleichzeitig über 350 ISIS-Mitglieder den SDF ergeben.

Russland und Israel erwägen die Einrichtung einer Arbeitsgruppe mit mehreren anderen Ländern, um die Frage den Abzug aller ausländischen Streitkräfte aus Syrien zu erörtern. Erste Berichte in dieser Angelegenheit erschienen am 26. Februar nach einem Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Vladimir Putin und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu in Moskau.

Netanyahu sagte, dass das Treffen mit Putin „gut und produktiv“ sei und enthüllte, dass er Geheimdienstinformationen über den iranischen Einsatz in Syrien mit ihm geteilt habe. Der israelische Premierminister fuhr fort, dass Russland auch daran interessiert sei, alle ausländischen Mächte aus dem vom Krieg zerrütteten Land zu entfernen.

Am 28. Februar bestätigte Putin, dass man eine solche Idee diskutiert habe, die es vorsehe, daß ausländische Streitkräfte sich zurückzuziehen um das Leben in dem vom Krieg zerrütteten Land zu normalisieren. Bislang liegen jedoch keine Details vor, die es erlauben würden, eine Vorstellung zu bekommen, wie diese Art von Gruppe funktionieren könnte. Obwohl Moskau und Tel Aviv ein gewisses gemeinsames Verständnis für die Situation in Syrien haben, gibt es wenig Zweifel, dass sie ein unterschiedliches Verständnis vom Konzepts eines „Rückzugs ausländischer Streitkräfte“ haben könnten.

Unterdessen verbessert sich die Situation in der Idlib-Deeskalationszone nicht. Berichte erscheinen über Verstöße gegen den Waffenstillstand in Nord-Lattakia, Nord-Hama und West-Aleppo fast täglich. Dies geschieht inmitten der Wiederaufnahme von syrischen und angeblich russischen Luftangriffen auf terroristische Ziele in einigen Teilen der Zone. Laut lokalen Quellen haben syrische und russische Kampfflugzeuge erst kürzlich mehrere Positionen von Hayat Tahrir al-Sham im Süden Idlibs getroffen.

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