„1984“ – Von der dystopischen Warnung zur totalitären Bedienungsanleitung

A Brave New World, Anomal Farm, Fahrenheit 451 – vor allem aber 1984 von George Orwell sind die wohl bekanntesten dystopischen Romane, die während des 20. Jahrhunderts entstanden. Gedacht als Warnung für die Menschen im damals freien Westen wunderten sich sehr viele über die Ferne der die in diesen Büchern dargestellten Abgründe. Heute, kaum drei Generationen später jedoch sind die darin dargestellten totalitären Mechanismen kaum mehr zu übersehen. Man muss nur hinsehen.
„Manchmal sind zwei plus zwei vier, Winston. Manchmal sind sie fünf. Manchmal ergibt es drei. Manchmal stimmen alle Ergebnisse gleichzeitig. Du musst dich mehr anstrengen. Es ist nicht einfach, gesund zu werden.“
Eines der Schlüsselthemen von George Orwells dystopischem Roman 1984 besteht darin, dass die Partei tun und sagen kann, was sie will und dabei immer recht hat.
Und was noch wichtiger ist, jeder muss es glauben, und zwar von ganzem….

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