Mit diesen raffinierten Tricks landete die Bertelsmann Stiftung ihren neuesten PR-Coup zur Migration

Es ist bemerkenswert, wozu sich Wirtschaftswissenschaftler hergeben, wenn das Geld stimmt. Drei von ihnen haben der Bertelsmann Stiftung eine Studie geschrieben, wonach es bis 2060 (!) 260.000 Zuwanderer netto pro Jahr in den deutschen Arbeitsmarkt braucht, um den „demographisch bedingten Rückgang des Arbeitskräfteangebots auf ein für die Wirtschaft verträgliches Maß begrenzen“. Einen PR-Coup machte die Stiftung daraus mit zwei ebenso raffinierten wie unsauberen Tricks.

Zwei der Autoren, Johann Fuchs und Alexander Kubis sind Mitarbeiter des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), was die Stiftung bei Vorstellung der Studie nicht vergaß zu erwähnen. Das spiegelt sich auch in der Berichterstattung wider, wenn zum Beispiel Spiegel Online auf Basis von Nachrichtenagentur-Meldungen schreibt, die Zahlen der Studie basierten auf „Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Hochschule Coburg“. Autor Nummer drei, Lutz Schneider, ist Professor an der Hochschule Coburg. Noch weiter geht die Tagesschau in ihrem minutenlangen Bericht, den die Bertelsmann….

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