Die Internationale Kontaktgruppe (GCI) unterstützt Juan Guaidó

Die auf Initiative von Uruguay und Mexiko am 7. Februar 2019 in Montevideo einberufene internationale Kontaktgruppe (ICG), um die venezolanische Krise zu lösen, hat letztlich nur aus von der Europäischen Union gewählten Staaten bestanden.

Mexiko, ehemals Mitglied der Lima-Gruppe beabsichtigte einen anderen Weg als die Konfrontation einzuschlagen.

Zahlreiche Staaten, die sich der Kontaktgruppe anschließen wollten, einschließlich China und Russland, wurden ausgeschlossen.

Der Vorsitz wurde letztlich gemeinsam vom uruguayischen Präsident, Tabaré Vázquez – dann von seinem Minister für auswärtige Angelegenheiten, Rodolfo Nin Novoa – und der hohen Vertreterin der EU für auswärtige Angelegenheiten und der Sicherheits-Politik, Federica Mogherini, übernommen.

Ohne Überraschung zeigt sich die Kontaktgruppe in ihrem Schlusskommuniqué für die Nationalversammlung besorgt, aber nicht für den Präsidenten der Republik, von dem sie eine sofortige neue Wahl nach einem glaubwürdigen Ablauf verlangt [1].

Allein Uruguay, die Europäische Union, Costa Rica, Ecuador, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, die Niederlande, Portugal und das Vereinigte Königreich haben dieses Dokument unterzeichnet.

Zur gleichen Zeit wurden die Staaten, die eine Delegationen gesendet hatten, denen der Eintritt aber von der Europäischen Union verweigert wurde, in einem anderen Raum unter mexikanischer Präsidentschaft versammelt. Sie haben den Montevideo-Mechanismus für den Dialog gebildet.

Übersetzung
Horst Frohlich

….passsend dazu….
Welchen fatalen Fehler der Westen in Venezuela wiederholt

Hugo Chavez hat nach seiner Machtübernahme die Ölförderung in Venezuela verstaatlicht und ausländische Firmen vertrieben. Die Amerikaner wollen in das Land zurückzukehren und ihre Kontrolle über die Branche wiederherstellen. Vor 60 Jahren hatte das Weiße Haus ein ähnliches Szenario im Iran vor. Doch diese Operation endete für Washington fatal.

Britisches Schachspiel

Der Iran galt vor der Islamischen Revolution 1979 als konstitutionelle Monarchie. Der Premier konnte die Umsetzung der Erlässe der Schahs blockieren. Doch in Wirklichkeit war die Macht in den Händen des Monarchen…..

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