Scharia, die Erklärung von Kairo und die Europäische Menschenrechtskonvention

Die Parlamentarische Versammlung des Europarates tritt mit ihrer Resolution 2253 klar und eindeutig Bestrebungen insbesondere von Großbritannien und Griechenland entgegen, unter dem Vorwand der Religionsfreiheit muslimischen Parallelgesellschaften die Einführung der Scharia zu erlauben, d.h. neben dem bestehenden Rechtssystem die Etablierung des muslimischen Rechtssystems der Scharia zu gestatten, welches die Grundsätze der Menschenrechte negiert und die in Jahrhunderten seit der Aufklärung gegen christliche Gottesstaatler erkämpften Rechte schleift. Diese Resolution wird nachfolgend dokumentiert.

Resolution 2253 (2019) der Parlamentarische Versammlung des Europarates (Vorläufige Fassung)

1. Die Parlamentarische Versammlung erinnert unter anderem an ihre Resolution 1846 (2011) und ihre Empfehlung 1987 (2011) zur Bekämpfung aller Formen der Diskriminierung aufgrund der Religion sowie an ihre Resolution 2076 (2015) zur Religionsfreiheit und zum Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft und an ihre Empfehlung 1962 (2011) zur religiösen Dimension des interkulturellen Dialogs. Bei diesen Gelegenheiten untersuchte die Versammlung das Zusammenleben verschiedener Religionen in einer demokratischen Gesellschaft. Sie erinnert daran, dass Pluralismus, Toleranz und ein Geist der Offenheit die Eckpfeiler der kulturellen und religiösen Vielfalt sind. Hier mehr…….

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