Ein freier Markt für Geld und der Drang zur Fiat-Weltwährung

In diesem Aufsatz werde ich (1) skizzieren, wie das Geld- und Banksystem in einem freien Markt (also in einer Welt ohne Staat) aussehen würde.

Ich werde zudem (2) erörtern, wie das staatliche Fiat-Geldsystem den Weg zu einem Fiat-Weltgeldmonopol ebnet.

Und werde ich (3) die Bedingungen der Möglichkeiten andenken, wie letztlich doch ein freier Markt für Geld den Sieg davontragen kann.

Geld ist ein Marktphänomen

Wenn Menschen mit einer Mindestintelligenz ausgestattet sind, erkennen sie rasch, dass Arbeitsteilung sinnvoll ist – weil Arbeitsteilung die Ergiebigkeit der Produktion erhöht.

Jeder produziert das, was er am relativ besten, also mit den geringsten Kosten, herstellen kann. Es kommt zur Spezialisierung in der Produktion

Daraus erwächst die Notwendigkeit zu tauschen. Die primitive Form ist der Naturaltausch: Gut wird gegen Gut getauscht. Doch das ist beschwerlich.

Das Tauschen funktioniert viel besser, wenn ein indirektes Tauschmittel verwendet wird: Man tauscht sein Gut gegen das indirekte Tauschmittel, und das indirekte Tauschmittel wird nachfolgend hingegeben für das eigentlich gewünschte Gut.

Das indirekte Tauschmittel, das die weiteste Verbreitung findet, steigt zum Geld auf – zum allgemein akzeptierten Tauschmittel.

Diese Theorie der Geldentstehung stammt vom österreichischen Ökonom Carl Menger (1840 – 1921). Menger hat damit gezeigt, dass Geld spontan im freien Markt, ohne Dazutun des Staates, entsteht, und zwar aus einem Sachgut.[1]

Wie ein freier Markt für Geld funktioniert

Wie würde heutzutage ein freies Marktgeld in der Praxis funktionieren?

Nun, am Anfang steht die Geldwahl. Und was als Geld gewählt wird…..

Kommentare sind geschlossen.