Berlin setzt auf Sieg

Kündigung des INF-Vertrages ungünstig für das deutsche Weltmachtstreben. Aber nur auf den ersten Blick

RTR38ZOL.jpgFür die Bundeswehr wurden schon vor längerer Zeit neue Panzer gegen Russland bestellt: Angela Merkel am 10. Oktober 2012 auf dem Übungsplatz Munster in der Lüneburger Heide Foto: Fabian Bimmer/REUTERS

Der INF-Vertrag ist Geschichte. Nachdem US-Präsident Donald Trump und sein Außenminister, Ex-CIA-Chef Michael Pompeo, am Freitag offiziell mitgeteilt hatten, die Vereinigten Staaten stiegen aus dem Abkommen aus, hat Russlands Präsident Wladimir Putin am Sonnabend die Konsequenzen gezogen und die Vereinbarung ebenfalls ausgesetzt. Damit verbleibt nun noch ein halbes Jahr, bis der jetzt gekündigte Vertrag in aller Form ungültig wird. Und während ausgerechnet die NATO behauptet, die nächsten sechs Monate nutzen zu wollen, um weiter zu verhandeln und das Abkommen vielleicht in letzter Sekunde doch noch zu retten, hat die Debatte über die nächsten Aufrüstungsschritte längst begonnen. Strategen erwägen nicht zuletzt die…..

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