Ausstieg der USA aus INF-Vertrag: Ein Schritt in Richtung Atomkrieg

Atomkrieg (Archivbild)© Foto : U.S. Air Force photo by Frank Oliver

Auf dem Höhepunkt der Kubakrise 1962, als die Welt am Rand der atomaren Vernichtung stand, sagte US-Präsident John F. Kennedy zu seinem Bruder Bobby: „Wenn dieser Planet durch einen Atomkrieg verwüstet wird, wenn 300 Millionen Amerikaner, Russen und Europäer in einem 60-minütigen atomaren Schlagabtausch umkommen, wenn Brände, Verseuchung, Chaos und Untergang über die Überlebenden hereinbrechen, dann möchte ich nicht, dass einer der Überlebenden auf die Frage ‚Wie konnte es dazu kommen?‘ die ratlose Antwort erhält: ‚Ach, wenn man das nur wüsste.‘“

Präsident Kennedy, der einen Atomkrieg vermeiden wollte, und den Mitgliedern seines Generalstabs, die ihn oftmals befürworteten, war noch nicht bekannt, dass ein solcher Krieg nicht 300 Millionen Menschen, sondern die gesamte Menschheit vernichtet hätte. Der darauf folgende nukleare Winter würde, wie Mitte der 1980er Jahre erkannt wurde und heute wissenschaftlicher Konsens ist, die gesamte Erde für hundert Jahre unbewohnbar machen.

Auf eine solche nukleare Apokalypse treiben die Vereinigten Staaten heute nicht nur blindlings zu, sondern bereiten sie direkt vor. Entsprechend schrieb…..

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