SPIEGEL offline BILD am Montag elektronisch

Autor: U. Gellermann

Ein hartnäckiges Gerücht hält sich in der Netz-Gemeinde: SPON (Spiegel Online), die elektronische Fassung des einstmals ziemlich perfekt recherchierten und Debatten auslösenden gedruckten Nachrichtenmagazins aus Hamburg sei dessen legitimer Erbe und würde vor allem von Journalisten als informatives Überlebensmittel gepriesen.

Der 23. Januar 2019 war ein Tag wie eigentlich jeder andere. Ein Tag also, um SPON anzuklicken. Und siehe, die Site baute sich flott auf und gab tatsächlich Nachrichten preis: Das FBI kann, wegen des Shutdowns, der US-Haushaltssperre, seine Informanten nicht bezahlen, sorgt sich SPON. Und barmt, das habe „Folgen auch für den Anti-Terror-Kampf“. Ohne jede kritische Distanz geben die Hamburger Nachrichten-Panscher den schmutzigen US-Propangada-Satz vom „Kampf gegen den Terror“ weiter. Jenen Satz, mit dem der Dauerkrieg in Afghanistan einst begann. Mit dem der dreckige Krieg im Irak getarnt wurde. Und der seit seiner Erfindung für jede beliebige US-Aggression herhalten muss. Nachricht? Quatsch, bestenfalls Meinung.

Mit der nächsten Schlagzeile, “Trump stellt Pressekonferenzen infrage” wird eine der täglichen Trump-Zicken als Neuigkeit ausgegeben obwohl jeder weiß…..

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