CIA – wieder aktiver beim Drohneneinsatz?

In Niger, 450 Kilometer südlich der libyschen Grenze, liegt der Oasenort Dirkou. 10.000 Einwohner hat die Gemeinde – und einen kleinen Flughafen. Das US-Militär hat ihn kürzlich ausgebaut. Hier starten seit Beginn 2018 Drohnen. Der US-Journalist Joe Penney war vor Ort, hat sie gesehen und gehört: „Sie starteten fast jede Nacht. Und das US-Militär erklärte: Unsere Drohnen fliegen nicht von dort. Die Franzosen sagten dasselbe. Und Niger selbst besitzt keine Drohnen.“
Penneys Schlussfolgerung: Die Drohnenflüge aus Dirkou können nur vom Geheimdienst CIA organisiert sein. Diese Annahme bestätigten in Washington Informanten aus dem US-Sicherheitsapparat der New York Times.
Von Dirkou aus werden offenbar mutmaßliche Terrorgruppen im Süden Libyens beobachtet und ihre Bewegungen verfolgt. Auch von einem Drohnenangriff aus Dirkou hat Joe Penney erfahren. Ihm wurde berichtet, dass im vergangenen Juli in Libyen ein Ziel der Terrorgruppe „Al Qaida im Islamischen Maghreb“ von der CIA bombardiert wurde.
US-Drohnen sind gegenwärtig in Niger auch am Flughafen der Hauptstadt Niamey stationiert. Gleichzeitig baut die US-Airforce eine große Drohnenbasis im nigrischen Agadez aus. Die US-Drohneneinsätze konzentrieren sich inzwischen auf Afrika und den Nahen Osten. Die unbemannten Flugzeuge starten unter…..

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