Bitte nicht rot werden: Zensur-Plug-In entscheidet über vertrauenswürdige Nachrichten in den USA

Bildergebnis für newsguard

Bild: microsoft.com

Der Technologiegigant Microsoft war einer der Ersten, der eine Zusammenarbeit mit dem Nachrichtenwächter bekanntgab, um das eigene Produkt “Microsoft AccountGuard” zu ergänzen und auch noch gegenseitig füreinander zu werben. Nach kurzer Zeit ist diese Zusammenarbeit schon so weit gediehen, dass das NewsGuard-Plug-In beim Webbrowser Microsoft Edge vorinstalliert ist und sowohl auf PCs als auch auf mobilen Geräten (unter Android und iOS) funktioniert. Das Ziel von NewsGuard Technologies ist es, ihre Software als Lizenz an andere “Online-Titanen” zu verkaufen, so dass diese wie bei Microsoft bereits auf deren Plattformen vorinstalliert wird, sagte Steven Brill, einer der Gründer, in einem Interview mit dem Boston Globe.
….sie müssen ja so was von Verzweifelt sein……..
.
Die in den USA von NewsGuard Technologies angebotene Zensur läuft viel subtiler ab, als man sich das unter dem Begriff “Zensur” vorstellt. Seiten werden nicht gesperrt, sondern Nutzer sollen dazu gebracht werden, sich freiwillig für die “richtigen” Quellen zu entscheiden.

Das Unternehmen NewsGuard Technologies mit Sitz in der Millionenmetropole New York hat sich ehrgeizige Ziele gesteckt. Um die US-Bürger vor Fake News zu beschützen, hat das Unternehmen eine Software entwickelt, die man kostenlos von ihrer Webseite als Plug-In für den eigenen Internetbrowser benutzen kann. Im Handumdrehen ist diese Software installiert und zeigt sich als eine Art Schild, welches rot oder grün leuchtet, wenn man sich auf englischsprachigen Nachrichtenportalen wie beispielsweise New York Times, Fox News oder RT informieren möchte.

Worum es bei diesem Plug-In geht, verrät schon der Name: “Newsguard”, also Nachrichtenwächter. Nach Selbstauskunft des Unternehmens “operiert ein SWAT-Team von NewsGuard Analysten 24/7”, um unglaubwürdige Nachrichten…..

Kommentare sind geschlossen.