Akzeptierte Lebensgefahr

Todesfälle durch Pfefferspray und Taser: Für Politik und Polizei nicht der Rede wert

SEK_der_Polizei_uebt_32943562.jpgWarmmachen: Beamte des Sondereinsatzkommandos üben den Einsatz von Tasern (29.11.2012) Foto: Boris Roessler/dpa

Die Militarisierung der Polizei fordert immer wieder Todesopfer. Am vergangenen Freitag verstarb im rheinland-pfälzischen Pirmasens erneut ein Mann infolge eines Tasereinsatzes durch die Polizei. Der 56jährige, offenbar psychisch erkrankte Mann sollte gegen seinen Willen von den Beamten zu einer ärztlichen Untersuchung gebracht werden. Als er sich dagegen zur Wehr setzte, griffen die zur Elektroschockpistole. Nachdem der Mann kollabiert war und ins Krankenhaus gebracht wurde, verstarb er dort. Laut Obduktionsbericht, über den der SWR am Montag berichtete, soll er einen Herzinfarkt erlitten haben. Erst im vergangenen Oktober war ein 43jähriger Mann in Nürnberg verstorben, der zuvor von der Polizei mit einem Taser beschossen worden war.

Auch der Einsatz durch Pfefferspray fordert immer wieder Todesopfer. Am 12. ….

Kommentare sind geschlossen.