Diese Karte zeigt wo die USA gegen den “Terror” im Einsatz sind

Zum ersten mal zeigt eine Karte auf das die USA in über 40 Länder militärisch tätig sind!

Weniger als einen Monat nach den Terroranschlägen vom 11. September marschierten US-Truppen – mit Unterstützung britischer, kanadischer, französischer, deutscher und australischer Streitkräfte – in Afghanistan ein, um Al Qaida und die Taliban zu bekämpfen. Mehr als 17 Jahre später ist der von Präsident George W. Bush initiierte Globale Krieg gegen den Terrorismus wirklich global geworden. Die Amerikaner sind nun in 80 Ländern auf sechs Kontinenten verteilt aktiv gegen den Terrorismus im Einsatz.

So hat das Projekt Costs of War der Brown University am Watson Institute for International und Public Affairs, kürzlich berechnet, dass die USA seit 2001 ganze 5.900.000.000.000 (5,9 Billionen!) Dollar für Krieg ausgegeben haben. Meistens an Orten wie Afghanistan, Irak, Syrien, Pakistan und Jemen, wo die militärischen Operationen der USA mehr oder weniger dauerhaft sind. Und man denkt nicht wirklich daran, diese zu beenden.

Der Krieg wird aber nicht nur vom Militär geführt. Das Außenministerium hat in den letzten 17 Jahren 127 Milliarden Dollar ausgegeben, um Polizei-, Militär- und Grenzschutzbeamte in vielen Ländern auszubilden und unter anderem Programme zur Aufklärung über Terrorismus zu entwickeln.

Die Kartenersteller von The Smithsonian entnahmen ihre Informationen aus ausländischen Regierungsquellen, veröffentlichten und unveröffentlichte Berichten, Magazinen, militärischen Websites und geographischen Datenbanken sowie ausländischen Botschaften und Interviews mit Journalisten und Akademikern. Da wir bei unserer Auswahl konservativ waren, sind die Bemühungen der USA zur Bekämpfung des Terrorismus im Ausland wahrscheinlich umfangreicher als diese Karte zeigt.

Bei dieser große Reichweite, die hier offensichtlich ist, müssten sich die Amerikaner fragen, ob der Krieg gegen den Terror seine Ziele erreicht hat und ob sie die menschlichen und finanziellen Kosten wert sind. So Smithsonian.com.  

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Bild: smithsonianmag.com

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