Krasse Zahlen aus Österreich – Auch auf andere Staaten anwendbar?

Hat man Menschen in den Generationen vor uns gefragt, ob sie denn glauben, ihre Kinder würden in einer besseren, sichereren Welt aufwachsen als sie selbst das taten, so war man sich fast einig, dass das so sein wird.
Das Denken der Menschen war geprägt von einem schier unsterblichen Zukunfts- und Fortschrittsoptimismus.
Mit fast kindlicher Naivität bejubelte man das Ausbauen des vermeintlichen Wohlfahrtsstaats.
Begeistert übertrug man Verantwortung für Gesundheit und Bildung (des Weltbildes) in die Hände von Big-Brother-State.
Man tauschte Freiheit gegen scheinbare Sicherheit und Menschlichkeit gegen Beschlüsse und Statuten.
Doch die Wahrheit ist, ein Staat war und wird nie etwas anderes sein als ein Herrschaftsgefüge, ein Machtvakuum erschaffen von den Mächtigen zur Kontrolle der Entmachteten.

Heute ist der Zukunftsoptimismus vergangener Tage größtenteils in Pessimismus umgeschlagen.
Wir leben in schnellen und bewegten Zeiten.

Die unten angeführte Statistik zeigt die Steuereinnahmen Österreichs im Verlauf der letzten 27 Jahre.
Ich würde jeden bitten sich diese Zahlen möglichst vorurteilsfrei zu Gemüte zu führen: (Anmerkung: Österreich dient hierbei nur als Paradebeispiel, die Zahlen sprechen bei allen (europäischen)-Nationen dieselbe Sprache – zumindest langfristig)

In den letzten 27 Jahren stiegen die Netto-Steuereinnahmen des Staates Österreich von 20.545mio (1990) auf sage und schreibe 51.023mio (2017).
Nüchtern betrachtet stellt sich jetzt die Frage, ob sich die vom Staat erbrachten Leistungen seit 1990 so dramatisch verändert hat, dass diese Erhöhung gerechtfertigt wäre?
Rein Zahlentheoretisch müsste es doppelt so sicher, doppelt so sauber und doppelt so strukturiert sein, wie es das noch 1990 gewesen ist?

Es gibt keine gute Motivation zur Herrschaft über andere.
Das Prinzip eines Staates schließt echte Freiheit kategorisch aus.
Auch ein goldener Käfig ist ein Käfig. Klick Bild für grösser.

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