Norwegen und der Krieg gegen Libyen

Die norwegische Außenministerin nimmt im Parlament zum Nato-Angriff auf Libyen Stellung. Der Angriff sei richtig gewesen, nur danach habe es an einem Plan gefehlt.

Wie SputnikNews am 11.1. 2019 schreibt, erklärte die norwegische Außenministerin Ine Eriksen Søreide vor dem norwegischen Parlament, es habe sich 2011 bei den Angriffen auf Libyen um die seit Jahrzehnten größte Überseeoperation des Landes gehandelt. Allein Norwegen habe fast 600 Bomben auf verschiedene Ziele in Libyen abgeworfen, um Muammar al-Gaddafi zu stürzen.

Allerdings seien die anschließenden Bemühungen der internationalen Gemeinschaft um Libyen unzureichend gewesen. Die dem konservativen Lager angehörende Außenministerin bedauerte, dass es keinen Plan für das weitere Vorgehen nach den Bombardierungen im Rahmen der Nato-Operation gegeben habe, um Libyen zu stabilisieren. Innerhalb des UN-Sicherheitsrats habe der…..

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