Die Politik der verlogenen deutschen „Friedensstifter“

Nach der Lektüre des am Montag erschienenen Interviews mit dem deutschen Außenminister Maas in der Badischen Zeitung konnte ich mich kaum beruhigen. Wie kann dieser SPD-Minister, der wegen Auschwitz in die Politik gegangen ist, nur so scheinheilig über die deutsche Rolle bei Rüstungslieferungen und Auslandseinsätzen „hinweg-lügen“. Er, der über die Völkermorde im Jemen und Gaza hinweg sieht, unterstützt eine Gro/Ko-Politik, die an christlich-jüdischer „Werte-Scheinheiligkeit“ nicht zu übertreffen ist.

Man spürte förmlich, wie ihm der Stolz, aus seiner geschwollener Brust quoll, als er über die neue Rolle, die Deutschland endlich als nicht-ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat spielen will, schwadronierte.

An Unglaubwürdigkeiten nicht zu überbieten

Maas, der die Rolle Deutschlands in Auslandseinsätzen als Vermittler in Krisen und „auch aufgrund unserer historischen Vergangenheit“ als Friedensstifter hervorhob, war so euphorisch, dass er wichtige Punkte einfach unter den Tisch fallen ließ. Würde er wirklich aufgrund „unserer Vergangenheit“ verantwortlich…..

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