2019: Hundert Jahre nach Versailles – Die „Hunnen“ in Washington

Von Willy Wimmer

Wer jemals sich eine Vorstellung davon hat machen wollen, was sich vor und nach dem Ersten Weltkrieg über Deutschland an Unrat und Feindpropaganda entladen konnte, der muss heute nur auf das blicken, was die angelsächsischen Eliten dies-und jenseits des Atlantischen Ozeans über Donald Trump auszuschütten in der Lage sind. Geradezu lustvoll machen BBC und CNN den amerikanischen Präsidenten für alles das verantwortlich, was in der Lage sein könnte, der transatlantischen, republikanisch und demokratisch eingefärbten Kriegsallianz und dem „Comey-State“ in den Arm zu fallen.

Mit Trump droht nicht der Krieg, nein. Mit Trump drohen in Anbetracht der verheerenden Kriegsbilanzen der letzten Jahrzehnte auf amerikanischer Seite Friede und Verständigung. Dies genau dort, wo die Kriegsherren des sogenannten „amerikanischen Jahrhunderts“ den „american way of life“ seit 1866 auf dem Rücken anderer Völker kriegerisch ausgetragen hatten. Wo die Völker nicht vernichtet werden konnten, hat man sie derart aus der Bahn geworfen, dass übelste Kreaturen über das Bild ganzer Staaten und Völker entscheiden konnten. Seit dem gegen Deutschland und Österreich-Ungarn 1914 geführten Vernichtungskrieg und die Vollendung dieser Politik 1919 in Versailles, ist die Welt aus den Fugen. Die kriegslüsternen Kräfte, die den Ersten Weltkrieg gegen die einzigen europäischen Mächte, die über Jahrzehnte dem Frieden und dem Wohlstand ihrer Völker verpflichtet waren, haben ihr mörderisches Werk noch nicht vollendet.

Trump will die USA wohl vor dem Schlimmsten bewahren

Mit den Methoden er angelsächsischen Kriegführung seit dem Ende der…..

Kommentare sind geschlossen.