“Von Armeepanzern überrollt”: Claas Relotius verkaufte seine Geschichten nicht nur an den Spiegel

Die gesamte Journalistenzunft in Deutschland ist mit dem Fall Relotius beschäftigt. Zu Recht. Dennoch wird meistens an den Ursachen des Skandals vorbeigeredet. Hat der Relotius-Skandal weniger mit Journalismus als mit politischen Narrativen zu tun?

“Wir stehen für herausragende literarische Reportagen”, schreibt das Redaktionsteam des unabhängigen Magazins Reportagen und verspricht hinter einer Paywall spannende, gut recherchierte Artikeln aus “dieser Welt“. Von herausragenden Autoren, zu denen neben Ernest Heminguay, George Orwell oder Peter Scholl-Latour auch Claas Relotius gehört.

Allerdings werden nun nach dem Skandal um die erfundenen Protagonisten beim Spiegel fünf seiner Texte einer Faktenprüfung unterzogen. Alle wurden im Zeitraum zwischen 2014 und 2016 eingereicht. Einer dieser Artikel heißt “Bestechen verboten: Die Ukraine ersetzt korrupte Polizisten durch Amateure. Echte Reform oder Imagekampagne?” Claas Relotius hat ihn nach seinem Besuch in Kiew im…..

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