Trump nennt seine Bodentruppen „Helden“!

Liebe Freunde, für Syrien ist es gut, dass die USA ihre Bodentruppen abziehen. Ein Besatzer weniger. Für die USA aber ist der Rückzug eine Mischung aus Niederlage, Feigheit und Verrat. Ein Desaster, das vermeidbar war.

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NIEDERLAGE: Die USA wollten durch den Sturz des Assad-Regimes den Iran schwächen. Assad aber ist noch immer da, der Iran ist noch stärker. Russland auch. Selbst der IS ist nicht wirklich besiegt. Zwei Drittel der Terroristen sind entkommen und gruppieren sich neu. Inzwischen ist der IS sogar in Afghanistan und im Jemen aktiv.

FEIGHEIT: Die USA haben ihre Bodentruppen in Syrien und im Irak praktisch nicht eingesetzt. Sie haben lieber aus sicherer Höhe ganze Städte wie Rakka in Grund und Boden gebombt und Waffenlieferungen an die Regimegegner koordiniert. Trump nennt seine Bodentruppen trotzdem „Helden“. Doch seine „Helden“ ließen immer nur die anderen kämpfen.

VERRAT: Die USA lassen wie in Vietnam und anderen Ländern ihre dortigen Verbündeten allein. Aber das war zu erwarten.

Die Mittel-Ost-Politik der USA hat überall nur Unheil angerichtet. In Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen. Überall geht es den Menschen schlechter als zuvor. Überall gibt es mehr Terror. Mit Kriegen lässt sich Terror nicht besiegen.

Hier ein aktuelles Beispiel für die Rücksichtslosigkeit der amerikanischen Bombenangriffe in Syrien. In Hajin, einer kleinen Stadt im Osten Syriens, starben zwischen dem 9. November und dem 16. Dezember nach Aussagen Einheimischer bei vier US- Bombenangriffen mindestens 50 Zivilisten. Darunter zahlreiche Kinder und Frauen. Die meisten Opfer im „Kampf gegen den IS“ sind Frauen und Kinder. So kann man Terror nicht besiegen. So züchtet man immer neuen Terror.

Dass sich die deutsche Bundesregierung jetzt über die Beendigung diesen völkerrechtswidrigen Irrsinn beschwert, macht sprachlos. Die USA haben im Mittleren Osten nichts verloren. Deutschland auch nicht.

Euer JT

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