Crashkurs für Drohnen

Bundeswehr will unbemannte Flugobjekte im zivilen Luftraum einsetzen, noch fehlt die Zulassung. Vorerst sind sie in Israel stationiert

S 01.jpgDie Vision von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen: Militärische Drohnen über Deutschland kreisen lassen Foto: Ralph Orlowski/Michaela Rehle/REUTERS/Montage jW

Die Bundeswehr kommt ihrem Ziel, militärische Drohnen über Deutschland fliegen zu lassen, näher. Noch fehlen die technischen Voraussetzungen für den Einsatz. Das Verteidigungsministerium hat nun Versuche zur Vermeidung von Zusammenstößen am Himmel in Auftrag gegeben. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) werde noch in diesem Monat mit entsprechenden Tests auf dem eigenen Betriebsgelände in Braunschweig beginnen, schreibt die Bundesregierung in der Antwort auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion. Die Flüge sind Teil des Programms »Sense and Avoid national« (Prosan), das vom Verteidigungsministerium mit 13 Millionen Euro finanziert wird. Ziel ist die Entwicklung und Erprobung von Ausweichverfahren für Drohnen, damit diese im zivilen Luftraum verkehren können. Die deutschen Forschungen sind Teil eines seit zehn Jahren bestehenden Projekts der Europäischen Verteidigungsagentur.

Die Drohnen der Bundeswehr verfügen bislang nur über Assistenzsysteme,….

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