Eine Grand Jury einberufen, um über das Vorhandensein von Sprengstoff im WTC am 11. September zu entscheiden

Ein Rechtsanwaltskomitee für eine Untersuchung des 11. September (Lawyers Committee for 9/11 Inquiry) ist in New York im Februar 2018 entstanden. Im April hat es eine 52 Seiten lange Petition mit 57 Beweisstücken beim Staatsanwalt des Süd-Distrikt von New York eingereicht. Am Ende der vorgeschriebenen Frist von sechs Monaten hat dieser eine Grand Jury ernannt, um die Beschwerde zu prüfen.

Bis jetzt stellt der Rechtsanwalt-Ausschuss die Busch-Version der Anschläge vom 11. September 2001 nicht in Frage. Er äußerte sich nicht über den Einschlag der beiden Flugzeuge, die zwei der drei Gebäude zerstört haben. Er konzentriert sich ausschließlich auf das Vorhandensein von Sprengstoffen in den Türmen WTC1, WTC2 und WTC7. Er stellt fest, dass die Rolle, die sie an diesem Tag gespielt haben, ein Bundes-Verbrechen darstellt, das bis jetzt gerichtlich nicht verfolgt wurde.

In der Vergangenheit ist Staatsanwalt Geoffrey S. Berman während zwei Jahren der Partner von Rudy Giuliani, Bürgermeister von New York zum Zeitpunkt des Sachverhalts gewesen. Herr Giuliani hatte seine Mitbürger aufgerufen, damit sie die von Linien-Flugzeugen getroffenen Türme WTC1 und WTC2 evakuieren, da seiner Meinung nach ein Risiko bestand, dass die Türme einstürzen könnten. Jedoch waren die Gebäude gebaut worden, um viel heftigeren Erschütterungen standzuhalten.

Die Grand Jury sollte im Jahr 2019 angehört werden. Es wird das erste Mal sein, 18 Jahre nach den Verbrechen, dass ein ziviles (und nicht militärisches) amerikanisches Gericht sich auf einen Aspekt der Anschläge vom 11.September konzentrieren wird.

Übersetzung
Horst Frohlich

Kommentare sind geschlossen.