Wer steckt hinter dem ominösen «Energie Club Schweiz»?

Inserat im «Tagesanzeiger» und in der NZZ vom 6. Dezember 2018

Der neu gegründete «Energie Club Schweiz» attackiert die Strompolitik des Bundesrats und malt den Strom-Blackout an die Wand.

Mitte November gab der Atomlobby-Verband «Aktion für vernünftige Energiepolitik Schweiz» (Aves), in dem sich mehrere Dutzend bürgerliche National- und Ständeräte tummelten, sein überraschendes Ende bekannt (siehe Infosperber: Albert Rösti: Der Atomhut ist weg). Gleichzeitig empfahl die Aves seinen Mitgliedern, dem neu gegründeten «Energie Club Schweiz» beizutreten, «um die weiteren energiepolitischen Kräfte zu bündeln».

Drei Wochen später, am Tag nach der Wahl der beiden neuen Bundesrätinnen, erschien im «Tagesanzeiger» und in der NZZ ein Inserat mit dem Titel «Grossbaustelle Energiepolitik» (siehe oben). Ein neuer Verein «Energie Club Schweiz» (ECS) fordert, dass die «neue Kraft» im Departement für Umwelt, Verkehr und Kommunikation (Uvek) «dringend die Energie-Grossbaustelle aufräumen» und dass die Schweiz auf «eigene Kraftwerke» setzen müsse. Denn die Schweizer Stromversorgung sei «unsicher» (weil Solar und Wind), «unsauber» (weil Kohle)…..

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