Immer weniger Wasser im irakischen Marschland al-Ahwar

Foto: Hassan Janali, U.S. Army Corps of Engineers/gemeinfrei

Viele Marsch-Araber sind gezwungen, in Städte abzuwandern, obwohl sie dort Arbeitslosigkeit und Armut erwartet

Ende Oktober 2018 berichtete die in Großbritannien erscheinende arabischsprachige Tageszeitung al-Arab, dass die Bewohner von weiteren 25 Dörfern im Osten der südirakischen Provinz Dhi Qar wegen der anhaltenden Dürre die Region al-Ahwar verlassen mussten. Das irakische Ministerium für Wasserressourcen bestätigte diese Angaben und fügte hinzu, dass die Wasserreserven im Irak im Jahre 2018 aufgrund niedriger Wassereinnahmen um 4 Milliarden Kubikmeter gesunken sind.

Die gesamten Wasservorräte im Irak belaufen sich derzeit auf etwa 17 Milliarden Kubikmeter. Allein im Juli und August 2018 kamen mehr als 400 Familien in die…..

 

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