Wie gefährlich war die Situation im Kanzler-Jet?

Von Peter Haisenko

Der A 340-300 „Konrad Adenauer“ der Luftwaffe gehörte einst der Lufthansa und damals habe ich diese Maschine oftmals selbst als Kapitän geflogen. Ich kann mich an keine technische Störung bei diesem Flugzeug erinnern, die eine Verspätung oder gar den Ausfall eines Fluges verursacht hätte. Wie kommt es dazu, dass sich die Ausfälle der „Konrad Adenauer“ in der letzten Zeit häufen?

Wird ein Flugzeug aus der Zivilluftfahrt in den Dienst der Regierung überstellt, werden erhebliche Umbauten vorgenommen. Diese betreffen nicht nur die Ausstattung der Kabine, sondern vor allem die technische Ausrüstung im Bereich der Kommunikationsmittel. Es müssen abhörsichere Kanäle installiert werden, sowie FAX und Satellitenverbindungen. Das sollte aber nichts ändern an den auch in Zivilflugzeugen üblichen und mehrfach redundanten Kommunikationsmitteln, die für die normale Flugabwicklung unabdingbar sind. So erscheint es sehr bedenklich, wenn alle normalen Funkverbindungen gleichzeitig ausfallen, wie berichtet worden ist. Dass gleichzeitig auch noch das Schnellablasssystem für Treibstoff nicht zur Verfügung stand, deutet auf einen massiven Fehler in der Stromversorgung hin.

Alle wichtigen technischen Systeme sind mehrfach redundant konzipiert

Der A 340 ist ein Langstreckenflugzeug und deswegen mit besonderer …..

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