USA töten im November mehr als 200 Zivilisten in Syrien

Bildergebnis für At Least 206 Civilians Killed in November by US Airstrikes in Syria

Das syrische Observatorium für Menschenrechte hat am Wochenende einen neuen Bericht veröffentlicht, in dem die massive Zahl der zivilen Todesopfer von US-geführten Luftangriffen gegen eine Handvoll Städte in Syrien zusammengefasst wird. Im November wurden bei verschiedenen Bombardierungen mindestens 206 Zivilisten getötet.

Die Angriffe konzentrieren sich auf drei Städte und einige angrenzende Dörfer die anscheinend unter der Kontrolle der ISIS sind. Kurdische YPG-Streitkräfte griffen die Städte an, und die USA versuchen, Luftunterstützung zu leisten, was vor allem bedeutet, besiedelte Gebiete in den Städten zu bombardieren.

Frühere Berichte haben gezeigt, dass viele der getöteten Zivilisten im Verdacht standen, Familienmitglieder von ISIS-Kämpfern zu sein. Mindestens 77 Kinder und 57 Frauen gehören zu den getöteten Zivilisten.

Während die USA offensichtlich kein Problem damit hatten, Zivilisten auf diese Weise zu gefährden, haben sie wenig getan, um die kurdischen Offensiven damit zu unterstützen. Nach über einem Monat solcher Streiks gibt es viele Tote, aber ISIS kontrolliert immer noch die Städte und hat verloren Dörfer zurück erobert. Antiwar

…und dazwischen in einem anderen Land……
US-Luftwaffe: Seit Jahresbeginn etwa 6000 Bomben und Raketen auf Afghanistan abgeworfen

Washington)ParsToday)- Die US-Armee hat seit Beginn des Jahres 2018 nach eigenen Angaben tausende Bomben und Raketen auf verschiedene afghanische Gebiete aufgeworfen.

Das Zentralkommando der US-Luftwaffe teilte dazu am Samstag mit, die amerikanische Luftwaffe  habe im laufenden Jahr 5982 Bomben und Raketen abgeworfen.

Bei dem jüngsten Luftangriff der USA auf die südafghanische Provinz Helmand wurden Dutzende Zivilisten getötet oder verletzt.

Um die Luftangriffe so ausweiten zu können, seien auf der größten US-Basis im Land in Bagram bei Kabul sechs weitere F16-Kampfjets stationiert worden, heißt es in dem Bericht. B-52-Bomber dürften ebenfalls mehr Einsätze fliegen.

Die Anzahl der US-Luftangriffe auf Taliban und IS steigt angesichts des Wiedererstarkens der Milizen seit Monaten rasant, behaupten die USA. Dabei wurde aber auch eine große Antahl von Zivilisten getötet.

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