Merkwürdiges Demokratieverständnis von Volksvertretern

lobbywatch, infosperber, Bundeshaus, Transparenz,© pixabay

Während den Sessionen haben Lobbyisten Hochkonjunktur. In Hinterzimmern, Hotel-Suiten und Bars umwerben sie Parlamentarier.

Die Wintersession des Schweizer Parlaments dauert noch bis am 20. Dezember. Während 18 Tagen kommen National- und Ständerat im Bundeshaus zusammen, halten Kommissions-Sitzungen ab, diskutieren, beraten Geschäfte und kümmern sich um die anstehenden Probleme und damit um das Wohl der Schweiz. Für die gewählten Volksvertreter bedeutet das vor allem Stress. Der Sitzungs-Marathon ist Pflicht, oft dauert er bis spät in die Nacht.

Politik geht durch den Magen

Immerhin müssen die Parlamentarier während dieser Zeit nicht kochen – wenn sie es geschickt anstellen. Denn für ihr leibliches Wohl sorgen Unternehmen, Verbände und andere Lobbyisten, die nicht nur – aber vor allem – während den Sessionen omnipräsent sind und unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Schweizer Politik…..

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