Der Mainstream spricht von einem Unrechtsstaat Saudi-Arabien – wieso plötzlich das?

Unerhörtes ist passiert. In der Türkei ist ein saudischer Journalist ermordet worden. Das hat das Rechtsempfinden der demokratischen Öffentlichkeit des Westens, Politiker und Medien, tief getroffen. Wirklich? Oder sollen Sie und ich ein weiteres Mal vorgeführt werden? Ich tippe auf Letzteres. Vor allem, weil – wieder einmal – ein und dasselbe Thema über Wochen hoch- und runtergebetet wird. Also was läuft da wirklich?


Grundsätzlich gilt für mich: Wenn die Quantität der Themen sinkt, dafür aber die Quantität der Beiträge über die wenigen verbliebenen Themen ansteigt, ist das für mich ein untrügliches Zeichen armseliger Berichterstattung. Armselig schlicht deshalb, weil arm an Themen. Wenn diese wenigen Themen dann auch noch immer und immer wiedergekäut werden, dann erkenne ich, dass etwas in Köpfe gehämmert werden soll. Nichts Rationales, sondern Emotionen. Wenn diese Emotionen auch noch Feindbilder stärken sollen, sehe ich nichts weiter als Propaganda. Dann stelle ich mir die Frage, warum gerade diese ganz bestimmte Propaganda zum gegebenen Zeitpunkt betrieben wird.

Die Armseligkeit an Themen und die Intensität, wie diese Armseligkeit vermittelt wird, hat ein weiteres Beispiel erfahren.

Jamal Khashoggi, Elliott Abrams und Jeffrey Feltman

Am Dienstag, den 4. Oktober 2018 verschwand der saudische Journalist…..

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