Der Konkurs des Amerikanischen Imperiums steht bevor!

Egal was passieren wird, die US-Truppen werden nach Hause geholt. Es ist besser wir treffen die Entscheidung selber bevor das ein Inkassounternehmen für uns erledigt.

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Herbert Stein war Vorsitzender des Council of Economic Advisors unter den Präsidenten Richard Nixon und Gerald Ford und ist der Vater des bekannteren Ben Stein. 1976 legte er das so genannte “Stein’sche Gesetz” vor:

Das da heißt: Alles, was nicht ewig andauern kann, hat ein Ende.

Stein bezog sich auf wirtschaftliche Trends, aber das gleiche Gesetz gilt ebenso für die Außenpolitik und den Inbegriff des Imperiums.

Stein’s Gesetz mag auf den ersten Blick wie eine banale Plattitüde erscheinen, aber wir sollten uns ihrer Auswirkungen voll bewusst sein: Jedes nicht nachhaltiges System muss ein Ende haben. Das amerikanische Imperium ist fehlerhaft, eine Tatsache, die Antiimperialisten sowohl die diejenigen die links als auch rechts in Erwägung ziehen müssen.

Die Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten nähert sich 22 Billionen Dollar mit einem aktuellen Bundeshaushaltsdefizit von über 800 Milliarden Dollar. Wie Senator Rand Paul oft betont, ist der Bankrott das Damoklesschwert, das gefährlich nahe am Hals von Onkel Sam hängt. Abgesehen von einer Handvoll liberaler Kongress-Abgeordneten wie Paul gibt es keine ernsthafte politische Bewegung, die bereit sind die ungeheuerlich große Menge an Ausgaben zu begrenzen.

Die Vereinigten Staaten haben die meisten Schulden eines Landes in der Geschichte der Menschheit. Fairerweise gibt es unter Berücksichtigung unseres Schuldenstands im Verhältnis zum BIP viele Länder, die sich in weitaus gefährlicheren wirtschaftlichen Situationen befinden als die USA, aber es wird einen Wendepunkt geben. Wie viel Schulden kann das System halten? Wann werden die Risse zu groß, um sie zu verstecken? Wann wird das Fundament bröckeln? Es gibt schon viele Nationen die in den Ruin gefallen sind, sagte Adam Smith, und unser Ruin wird schlussendlich auch kommen.

Ist ein Konkurs möglich? Technisch gesehen hat die Regierung die Macht, so viele künstliche Dollar zu schaffen, wie sie braucht, um ihre Schulden zu bezahlen. Aber diese Art von Hyperinflation würde den US-Dollar um den Wert bringen und die Weltwirtschaft gefährden, die mit diesem handelt. Unsere Schulden zurückzuzahlen, könnte sogar ein besseres Szenario sein als eine solche inflationäre Höllenlandschaft.

Wenn die Welt das Vertrauen in die Fähigkeit der amerikanischen Regierung verliert, oder der Zinssatz für unsere Schulden unhaltbar hoch wird, müssen Entscheidungen getroffen werden. Der Kongress, der sich im Ausnahmezustand befindet, wird sich früher oder später mit dem Problem beschäftigen müssen.

Genau wie der ständige Kriegszustand hat auch der Sozialsystem der Regierung viele interne Probleme. Da es einige Globallisten in der Regierung hat, wird aber voraussichtlich auch in Zukunft nichts passieren, und sie werden weiterhin für ihre eigen Interessen arbeiten. Was aber würde passieren, wenn die Abrechnung der Sozialversicherung nicht mehr in den Briefkästen der Bürger auftauchen und die Medicare-Leistungen eingestellt würden? Wird der Durchschnittsamerikaner dann sein soziales Sicherheitsnetz oder die weitere Finanzierung in weit entfernten Standorte wie Stuttgart, Okinawa und Dschibuti wählen? Der militarisierte Kongress wird sicherlich wissen, wie er sich vor dem wütenden Mob schützen kann.

Neokonservative quälen sich über die Gefahr eines Vakuums das sich bilden könnte wenn die USA nicht mehr überall präsent sind. Was passiert, wenn amerikanische Truppen aus der ganzen Welt evakuiert werden müssen? Einfach weil wir es uns nicht mehr leisten können, sie zu halten? Es gibt keine Debatte, keine Abwägung von Optionen und keine Wahl. Wenn das Geld nicht da ist, ist das Geld nicht da. Nichts könnte die Hände der US-Truppen mehr fesseln als eine Schuldenkrise. Und wenn es dann passiert, wird es zum Teil daran liegen, dass dieselben neokonservativen Intellektuellen einen globalen Krieg von mehreren Billionen Dollar gepredigt haben, um die Menschheit ihren Wunschvorstellungen zu formen.

Das ist die Art von Gefahr, vor der Rand Paul und andere warnen. Unsere nicht erklärten Kriege sind nicht nur illegal, Kontraproduktiv und destabilisierend für ausländische Regionen, sondern sie destabilisieren auch uns finanziell.

Eine radikale Überprüfung der Vermögenswerte und Verpflichtungen Amerikas im Ausland muss stattfinden. Ideologisch motivierte Kriege haben uns an den Rand einer finanziellen Katastrophe geführt. Die amerikanische Außenpolitik muss eine begrenzte, sehr strategische Sichtweise auf ihr nationales Interesse einnehmen und ihr verbliebenes Vermögen sparsam und nur bei Bedarf einsetzen. Realismus kann den nationalen Ruin verhindern. Schließen Sie Stützpunkte in Deutschland und bringen Sie das Geld nach Hause. Nehmen Sie Verhandlungen mit den Taliban auf und entwerfen Sie einen geplanten Rückzug aus Afghanistan. Triff die harten Entscheidungen, bevor die Umstände sie für dich treffen.

Unsere Führer ignorieren Stein’s Gesetz auf eigene Gefahr. Egal was passiert, die US-Truppen werden früher oder später nach hause zurück kehren. Besser jetzt als nach dem Konkurs!

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