Warum Forderungen nach einem höheren Mindestlohn wohlfeil sind

Bei der Einführung des Mindestlohns wurde bewusst dafür gesorgt, dass jede „politische Übergriffigkeit“ verhindert werden kann. Das hält geneigte Politiker jedoch nicht davon, den Mindestlohn in regelmäßigen Abständen zu politisieren – ohne jedoch die Konsequenzen aus dieser Forderung zu ziehen. Ein Kommentar von Stefan Sell.

Die Gastronomie gehört zu den vom Mindestlohn am stärksten betroffenen Branchen. Foto: Pixabay

Nein, der gesetzliche Mindestlohn hat kein leichtes Leben. Schon vor seiner Geburt zu Beginn des Jahres 2015 sah er sich heftigen Angriffen ausgesetzt. Vom „Jobkiller“ war die Rede gewesen, von Hunderttausenden, die wegen dieses schwerwiegenden Eingriffs in die Lohnbildung Lohn und Brot verlieren werden. Nun sind wir schlauer, worauf im Vorfeld auch einige sehr deutlich hingewiesen haben, die noch in der Lage sind…..

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