US-Truppen machen die Südgrenze dicht

An der Grenze zwischen den USA und Mexiko legen US-Soldaten etwa 400 Meter Stacheldraht, der sich entlang der texanischen Seite des Rio Grande unter der McAllen-Hidalgo International Bridge zieht. Während dessen drei getrennte Karawanen von Mittelamerikanern in der Hoffnung auf Asyl nach Norden ziehen.

Soldaten, die an der “Operation Treuer Patriot” teilnehmen, arbeiten mit den US-Zoll- und Grenzschutzbeamten zusammen, um die Verteidigung zu installieren.

 

Während einer Rede am Samstag in Montana sagte Präsident Trump:

“Mexiko versucht es, aber wir sind anders, wir haben unser Militär an der Grenze”, fügte er hinzu: “Und ich habe all den schönen Stacheldraht gesehen, der im Augenblick hochgezogen wird. Wenn man Stacheldraht richtig verwendet, kann er richtig schön sein.”

 

Ein Sprecher der US-Grenzpatrouille sagte der New York Post, dass die Umzäunung Teil der “notwendigen Vorbereitungen” für die kommende Karawanen sei.

Army Engineers Apply Concertina Wire Along Mexico Border

Army Engineers Apply Concertina Wire Along Mexico Border

https://i0.wp.com/www.zerohedge.com/sites/default/files/inline-images/DrHlEJ2U4AElmBK.jpg?resize=398%2C264&ssl=1Alle Fotos U.S. Air Force by SrA Alexandra Minor

Zur Zeit sind Rund 900 Soldaten sind an der Grenze zwischen den USA und Mexiko eingetroffen.

Der Präsident schwor, dass die Streitkräfte die Karawanen, die Tausende von Migranten enthalten, daran hindern würden, in die USA einzudringen.

Nach der Anküdigung, dass etwa 5.000 aktive Truppen als Teil der Operation “Treuer Patriot” eingesetzt würden, erhöhte Trump am Mittwoch die Zahl von 10.000 auf 15.000.

Ein separates Kontingent von etwa 2.100 Nationalgarde-Truppen sind bereits im Einsatz, um mit der Grenzkontrolle die Erwartung der Karawanen zu koordinieren, die nach Angaben des Verteidigungsministeriums insgesamt aus etwa 7.000 Menschen besteht so ein Beitrag der NYT.

Die ursprüngliche Karawane bewegte sich am Samstag zu Fuß weiter, nachdem Mexiko ein Angebot widerrufen hatte, sie mit dem Bus nach Mexiko-Stadt zu bringen, weil es an Wasser mangelt. Sie befinden sich derzeit im Staat Veracruz an der Golfküste und sind rund 1200 Kilometer von der US-Grenze entfernt. Die Zahl der Karawanen ist in den letzten Wochen von 7.000 auf rund 4.000 gesunken, während rund 3.000 in Mexiko Asyl beantragt haben und andere nach Hause zurückgekehrt sind.

Am Freitagabend bot der Gouverneur von Veracruz, Miguel Ángel Yunes, Busfahrten in die Hauptstadt des Landes an, aber er hob das Angebot schnell auf und schob die Schuld auf die Wartungsarbeiten an der Wasserversorgung von Mexiko-Stadt, die aktuell stattfinden von der er sagte, dass am Wochenende 7 Millionen Menschen ohne Wasser waren.

Mexikanische Beamte haben inzwischen aufgehört, der Gruppe Bus-, Lastwagen- und Van-Fahrten anzubieten.

Eine zweite Karawane mit rund 1.000 bis 1.500 Einwohnern aus Guatemala, Honduras und El Salvador ist letzte Woche in Mexiko eingetroffen und befindet sich im Augenblick etwa 1600 Kilometer von der südlichen US-Grenze entfernt. Eine viel kleinere Karawane ist am Freitag auch aus Guatemala in Mexiko eingetroffen – sie mussten den Suchiate River im Wasser watend überqueren, nachdem die mexikanische Behörden den Zugang über eine Brücke blockiert hatten.

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