Israel verkaufte für 250 Millionen Dollar das modernste Spionagesystemen nach Saudi-Arabien

Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu and Saudi Arabian Crown Prince Mohammed Bin SalmanIsraeli Prime Minister Benjamin Netanyahu and Saudi Arabian Crown Prince Mohammed Bin Salman. (photo credit: MARC ISRAEL SELLEM/REUTERS)

Saudi-Arabien und Israel hielten geheime Treffen ab, die zu einem geschätzten Deal von 250 Millionen Dollar führten, einschließlich der Übertragung israelischer Spionagetechnologien in das Königreich. Dies berichteten israelische Medien am Sonntag und zitierten einen exklusiven Bericht der Nachrichten-Website Al-Khaleej der Vereinigten Arabischen Emirate.
Einige der Spionagesysteme, die zu den fortschrittlichsten Systeme gehören, die Israel je an ein arabisches Land verkauft hat, wurden bereits nach Saudi-Arabien transferiert und in Betrieb genommen.
Der Exklusivbericht ergab auch, dass die beiden Länder bei den Treffen, die in Washington und London über einen europäischen Vermittler durchgeführt wurden, strategische militärische Informationen ausgetauscht haben.

Eine solche Zusammenarbeit wäre nicht die erste ihrer Art zwischen Israel und Saudi-Arabien.

Im September berichtete Al-Khaleej, dass Saudi-Arabien das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome gekauft habe, um sich gegen Houthi-Raketenangriffe zu verteidigen.

Die Vereinbarung, die angeblich von den Vereinigten Staaten vermittelt wurde, enthielt weitere Pläne für eine Einigung über eine umfassende militärische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern.

Während Israel keine offiziellen Beziehungen zu Saudi-Arabien unterhält, sind die Beziehungen zum sunnitischen Königreich und anderen Golfstaaten in den letzten Jahren enger geworden, was zum großen Teil auf die gemeinsame Bedrohung durch die Expansion des Iran in der Region zurückzuführen ist.

IDF Stabschef Lt.-Gen. Gadi Eisenkot traf sich Mitte Oktober in Washington mit seinen Amtskollegen aus mehreren arabischen Ländern, darunter der saudiarabische Generalstabschef Fayyad bin Hamed Al-Ruwaili.

Dies schien zwar das erste veröffentlichte Treffen zwischen Eisenkot und Al-Ruwaili zu sein, aber es war das zweite Jahr in Folge, dass die beiden an der Militärkommandanten-Konferenz teilnahmen.

Im vergangenen November, nach Eisenkots erster Teilnahme an der Konferenz, bot er an, israelische Informationen über den Iran mit Riad zu teilen und sagte der saudischen Zeitung Elaph in einem beispiellosen Interview, dass das, was er von den Saudis über die iranische Bedrohung hörte, “identisch” mit den israelischen Anliegen sei.

Report: Israel sold $250m. of sophisticated spy systems to Saudi Arabia

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