Trump: Ich denke, das würde uns wehtun….

Balkis Press/Sipa USA(Sipa)/AP

Es ist nicht gerade die Schalgzeile, zeigt aber, welche Interessen die amerikanische Außenpolitik tatsächlich antreibt – und nein, es hat nichts mit “Eintreten für Menschenrechte” oder “Bestrafung von Schurkenregimen” zu tun.

Tatsächlich kann ein Regime einen prominenten Journalisten buchstäblich in seine Botschaft locken, ihn ermorden und in Stücke schneiden und dann den Körper ins Ausland verschleppen – wie die schnell wachsenden Beweise im Falle des saudischen Journalisten und Washington Post-Kolumnisten Jamal Khashoggi zunehmend bestätigen – und die USA zucken nicht mit der Wimper.

Präsident Trump sagte am Mittwoch der “Fox News Night”, dass er wissen wolle, was mit Khashoggi passiert sei, aber er wird es nicht Erwägung ziehen die Waffenverkäufe an den König zu stoppen.

Ich denke, das würde uns wehtun“, sagte Trump.

“Wir haben Jobs, wir haben eine Menge Dinge, die in diesem Land passieren. Wir haben ein Land, das wahrscheinlich wirtschaftlich besser abschneidet als je zuvor.”

Ironischer weise kommt dies alles nur wenige Tage nach Trump am vergangenen Sonntag sagte, das der saudische König ohne die Unterstützung der Amerikaner nicht “zwei Wochen” überleben würde. Die Aussagen kommen auch, als gerade zwei Parteimitglieder eine Untersuchung in Khashoggis Fall und angeblichen Mord fordern, der zu Sanktionen gegen den langjährigen engen US-Verbündeten führen könnte. Mehr im Link.

Trump Says Blocking Saudi Arms Sales Would Be “Hurting Us” When Asked About Khashoggi

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