EU-Abgeordnete fordern von Facebook und Co. umfassende Transparenz bei politischer Werbung im Netz

Das Europaparlament formuliert eine scharfe Antwort auf den Cambridge-Analytica-Skandal: Es ruft die Mitgliedsstaaten dazu auf, strenge Regeln gegen unkontrollierte Einflussnahme in sozialen Medien zu setzen. Die EU-Staaten stellten sich bei dem Thema bisher taub.

Claude Moraes, Christopher WylieIm Vordergrund: Der Vorsitzende des Innenausschusses, Claude Moraes. Im Hintergrund unverkennbar: Cambridge-Analytica-Whistleblower Christopher Wylie Alle Rechte vorbehalten European Union

EU-Abgeordnete fordern die Mitgliedsstaaten sieben Monate vor den Europawahlen 2019 dazu auf, ein verpflichtendes Register für politische Werbung im Netz zu schaffen. Im digitalen Zeitalter müssen die „Wahlgesetze an die neue digitale Realität angepasst werden“, heißt es in der Resolution (pdf), die das Parlament als Reaktion auf den Datenskandal um Facebook und Cambridge Analytica formuliert hat. Der Aufruf des Parlaments zu mehr Transparenz richtet…..

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