Neue Studie zu Handystrahlung«Die Resultate überraschten viele»

Die grösste Tierstudie zu Mobilfunkstrahlung aller Zeiten ist fast fertig. Sie zeigt Hinweise auf Krebs. In der Schweiz gibt man schon mal Entwarnung.

Strahlenbelastung eines Handys (Computersimulation)Das eigene Handy macht beim durchschnittlichen Nutzer 95 Prozent der Strahlenbelastung aus. (Computersimulation) Bild: It’is Foundation

«Neue Studien bringen Mobilfunkstrahlung in Verbindung mit Krebs», titelte das Magazin «Scientific American» im März. Im Juli legte der britische «Guardian» nach: «Die unbequeme Wahrheit über Krebs und Mobiltelefone». Das US-Nachrichtenmagazin «Newsweek» fragte: «Verursachen Mobiltelefone Krebs? Studie der Regierung offenbart ‹beeindruckend wichtige› Ergebnisse».

Die genannte Studie ist die bisher grösste, robusteste zur Frage, ob Mobilfunkstrahlung das Krebsrisiko bei Mäusen und Ratten erhöht. Mit Kosten von 25 Millionen Dollar war sie auch die teuerste. Die US-Gesundheitsbehörde FDA gab sie beim National Toxicology Program (NTP) in Auftrag.

Die NTP-Forscher setzten mehr als 2500 Versuchstiere unterschiedlich starker Strahlung der Mobilfunkstandards GSM und CDMA aus. Diese Standards der zweiten und dritten Generation (2G und 3G) wurden bei Planung der Studie……

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