Der wichtigste Teil der Rede Trumps vor der UN wird verschwiegen

Von Peter Haisenko

US-Präsident Trump spricht vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York (Reuters/C.Allegri)

Es lohnt sich immer, den Reden von Donald Trump sehr genau zuzuhören. Es reicht nicht aus, sich mit den von den Qualitätsmedien maliziös ausgewählten Versatzstücken zu begnügen. So war die Rede Trumps vor der UN keine Sensation für diejenigen, die schon seiner Antrittsrede als Präsident genau zugehört haben.

In den Anti-Trump-Medien ist es zur Sensation stilisiert worden, dass im Plenum der UN gelacht wurde. Natürlich über Trump, nicht mit Trump. Über den Rest der Rede und deren sensationelle Inhalte wird der Mantel des Schweigens gedeckt. In weiten Teilen seiner Rede stellt Trump eine sehr einseitig geprägte, aber durchaus auch zutreffende Sicht der Weltlage dar. Das ist verständlich, denn der amerikanische Präsident muss als erstes die Bürger seiner Nation zufriedenstellen und höllisch aufpassen, seinen Widersachern des Deep-State keine Munition zu liefern. Aber mit einem Teil seiner Rede hat Trump dem Kriegstreiberlager des Clinton-Clans faktisch den Krieg erklärt. Er hat seine Antrittsrede als Präsident fortentwickelt, in der er das Ende des amerikanischen Interventionismus angekündigt hatte.

Radikale Kehrtwende der bisherigen US-Außenpolitik

Angesichts der Tatsache, dass die USA während der letzten 70 Jahre Hunderte….

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