Jenseits der „Lügenpresse“ – Kann das Internet die etablierten Medien ergänzen oder gar ersetzen?

Echokammern durch "Social Media"pixabay, user geralt, CC0 Creative Commons

Warum ist das Thema wichtig?

Erstens – ganz einfach: Weil Medien maßgeblich unsere Meinung über die Welt, über die Politik, über Parteien, Regierung, über die Wirtschaft, die Umwelt oder das Klima beeinflussen. Was wir über die Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir maßgeblich durch Massenmedien.

Zweitens: Weil die Vielfalt der Meinungen in der öffentlichen Debatte eine Bedingung für einen offenen Meinungsbildungsprozess und damit eine Grundvoraussetzung für Vernunft – wohlgemerkt nicht für Wahrheit oder Richtigkeit – bei politischen Entscheidungsfindungen ist.

Drittens: Weil das Vertrauen in die Medien ganz eng mit dem Vertrauen in das Funktionieren der Demokratie zusammenhängt. Das Misstrauen gegenüber Medien ist besonders ausgeprägt bei denjenigen Menschen, die Wahlenthaltung üben oder AfD wählen. Menschen, die der Politik kritisch gegenüber stehen, vertrauen auch den etablierten Medien nicht, weil sie ein Zusammenspiel zwischen Politik und Medien vermuten. (Matthias Kohring)

Die Sorge um den Zustand der Medienlandschaft ist also gleichzeitig eine Sorge um den Zustand unserer demokratischen Kultur.

Das Schlagwort „Lügenpresse ist problematisch, falsch, ja gefährlich

„Lügenpresse“ steht in der Überschrift in Anführungszeichen, es ist es mir ein Anliegen, mich von diesem Begriff  zu distanzieren:

Ich halte dieses Schlagwort für problematisch, falsch, ja sogar gefährlich.

Problematisch halte ich dieses Schlagwort, weil in dem Vorwurf der……

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