Gesellschaftskritik und psychische Gesundheit

Die wissenschaftliche und politische Dimension der Frage, ob immer mehr Menschen psychisch gestört sind

Psychische Störungen kommen häufig vor und bedeuten für die Betroffenen meistens großes Leid. Am häufigsten sind Angststörungen, Schlafstörungen, Depressionen und Aufmerksamkeitsstörungen. Bildquelle: PDPics, Lizenz: CC0

An der Frage, ob psychische Störungen zunehmen, gleich bleiben oder gar abnehmen, scheiden sich die Geister. Die Einen argumentieren gesellschaftskritisch, dass die heutige Zeit mit ihren Veränderungen der Arbeitswelt, der Medien und ihren Krisen die Menschen krank mache. Die Anderen halten das für Kulturpessimismus, den es schon immer gegeben habe, und zeichnen ein positives Bild der Gegenwart.

Unstrittig ist, dass immer mehr Menschen wegen psychisch-psychiatrischer Probleme behandelt werden. Während die Vertreter aus dem kritischen Lager dies als Bestätigung werten, winken die Optimisten ab: Das liege bloß an der größeren Aufmerksamkeit für das Seelenwohl und an veränderten Diagnosegewohnheiten. Beide Seiten berufen sich auf wissenschaftliche und gesellschaftliche Daten. Wer hat Recht?

Politik und Gesundheit

Es handelt sich hier um keine rein akademische Debatte. Vielmehr schwingt…..

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